18

 

Der Montag nach der großen 200+ Runde nach Winterswijk und retour war Ruhetag. Der war auch nötig. Am Dienstag ging es dann wieder aufs Rad und die 1. Runde der Woche führte mich zuerst nach Werne, da ich dort einen Laufradsatz in Augenschein nehmen wollte.

 

Wenn man schon einmal in Werne ist und sich das Wetter ganz nebenbei von seiner guten Seite zeigt, liegt es nahe von dort weiter Richtung Herbern zu fahren.

 

Vor Schloss Westerwinkel gab es dann natürlich die obligatorische kleine Pause.

 

Über Nordkirchen und Cappenberg ging es wieder zurück in die Heimat.

 


 

Auch am Mittwoch ging es über sehr vertrautes Terrain Richtung Hausdülmen, mit einer 1. kleinen Pause in Natrop.

 

Bei dieser Runde stellt sich mittlerweile ja immer die Frage, ob man durch das ehemalige Militärgebiet Borkenberge, oder weiter über Sythen fahren will? Dieses Mal hatte ich mich für die Sythenvariante und damit für eine Weiterfahrt über Dernekamp entschieden.

 

Auch hier kann man die Strecke noch beliebig variieren. So bin ich nicht einfach nur auf der B474 nach Seppenrade, sondern bin von dieser auf Höhe Ondrup runter an die Bahnstrecke gefahren.

 

 


 

Da weder Georg noch Kai am Vatertag konnten, bin ich an diesem allein gefahren. Da die Struwentour des RSC Werne dieses Jahr coronabedingt ausgefallen war, habe ich mir die ausgesucht. Bei sommerlichen Temperaturen ging es schon früh Richtung Herzfeld los. Meine große Befürchtung in Massen von Betrunkenen mit Bollerwagen, was hier in der Gegend am Vatertag üblicherweise der Fall ist, zu geraten, hatte sich zum Glück während der gesamten Tour nicht bestätigt. So ging es weit zügiger als angenommen über den Alleenradweg Richtung Welver und von dort weiter bis nach Herzfeld zu Schloss Hovestadt.

 

Da sich das Schloss in Privatbesitz befindet, ist am Tor Ende, was ich aber auch mehr als verstehen kann.

 

Struwen gab es ntürlich keine, aber dafür Apfelkuchen und Kaffee. Nach der kulinarischen Pause ging es dann durch die Lippeauen nach Lippborg.

 

Keines meiner Rennräder was nicht hier vor dem alten Bahnhof schon Modell stehen musste, ...

 

so natürlich auch das neu erstandene Simplon.

 

Von Lippborg führt die Route Richtung Hamm. Das Alles meist über gut zu fahrenden Wirtschafts-, oder breiten, vom Verkehr völlig entkoppelten, Radwegen.

 

Genau solange, bis man in Hamm ist. Ich habe es in all den Jahren nicht geschafft, auch nur einmal dort durchzufahren, ohne das es in einem Abenteuer endet. Entweder es ereilen den Kollegen kollektive Platten, oder man befindet sich in einem Dschungel aus Baustellen mit Umleitungen, die derart wirsch gesteckt und beschildert sind, dass einem schwindelig wird. So auch diesmal. Ich habe für die paar Kilometer Hamm gefühlt genauso lange gebraucht, wie von Herzfeld bis dorthin. Ist das erstmal geschafft, ist der Rest wieder wie Urlaub.

 


 

Am Samstag war dann wieder wohlbekanntes Geläuf angesagt. Ganz ohne Baustellen und Umleitungen! Erstes Ziel der Runde war Burg Vischering in Lüdinghausen.

 

Dort bin ich auf diesen schönen, faltbaren "Roadtrain" von Bernds gestossen.

 

Von Lüdinghause ging es via Ottmarsbocholt nach Davensberg zum Burgturm.

 

Kurz hinter Ascheberg ...

 

gab es dann ein Knacken vom Hinterrad und beim Stopp musste ich leider eine gebrochene Speiche erkennen.

 

Von dort sind es noch gute 35km bis nach Hause. Da die Speichenspannung des Laufrades trotz des Verlustes immer noch sehr gut war, bin ich trotzdem weitergefahren. Natürlich um Einiges bedächtiger als zuvor. Ohne größere Probleme bin ich so noch bis daheim gekommen.

 


 

Dieses Jahr hatte ich mich für die Giddy Up For Good Challenge registriert. Ausgsucht habe ich mir dabei den "Baked Potato Ride", bei dem man 1614hm zurücklegen muss. Das Problem bei der Challenge ist, dass man diese nicht während einer Schleife absolvieren darf, sondern man sich einen Berg, Hügel, Halde, aussucht und diesen immer wieder auf der exakt gleichen Route hoch und runter fährt, bis man eben die zu absolvierenden Höhenmeter erreicht hat.  Ich hatte mir dafür die Halde Großes Holz in Bergkamen ausgesucht, da ich dort völlig frei von jeglichem Autoverkehr fahren kann. Um auf die erforderlichen 1614hm zu kommen musste ich diese exakt 19x hoch und runter fahren.

 

Gesagt - Getan:

Gegen 10:00 Uhr bin ich vom Parkplatz am Fusse der Westseite losgefahren. Den Rucksack voll mit Riegeln, Gel und Getränken. Die ersten 5 Auffahrten gelangen weitaus besser als angenommen, was zum einen auf die richtige Wahl des Bikes, dem Parkpre Team 925 und zum anderen an den richtigen Temperaturen, leicht kühl und nicht zu warm, gelegen haben mag. 

 

1. Foto bei Ankunft 5 oben auf dem Plateau.

 

Unten dann auch die 1. Nahrungsaufnahme, in Form von einem Eiweißdrink und einem Energizeriegel.

 

Ab der 8. Auffahrt habe ich dann langsam aber sicher doch bemerkt, dass das eine Halde ist auf der ich mich bewege und auch die Blicke der Passanten wurden nach und nach ein wenig mitleidiger.

 

Irgendwann kamen auch die ersten Fragen von Spaziergängern nach dem warum?, worauf ich natürlich keine logische Antwort hatte und lediglich mit den Achseln zuckte.

 

Auffahrt 15, der Protagonist versucht Haltung zu wahren ...

 

Bei der letzten kleinen Pause, ich hatte alle 5 Auffahrten 5 Minuten Pause eingelegt, kam meine Geheimwaffe zum Einsatz. Eine Tüte Beef Jerky hilft immer!

 

Eine Abfahrt später kam mir dann plötzlich Stephan entgegen, um mir eine Flasche Coke vorbeizubringen, was ich 1. sehr nobel fand und 2. kam die zum absolut richtigen Zeitpunkt. Unten am Parkplatz hatte Suse gewartet, da sie keine Lust hatte die Halde hochzubuckeln. Die restlichen 3 Auffahrten gingen dann recht flugs vonstatten und nach der 19. konnte ich endlich wieder grinsen - geschafft!

 

Insgesamt habe ich während der 19 Auffahrten 41,80km mit 1658hm in 3:40:02 absolviert, womit ich persönlich sehr zufrieden bin.

 

Hier die Auffahrten im Detail:

 

Bei der Aktion sind bis dato stolze 100000$ zusammen gekommen!

 

 


 

Die Gesamtbilanz der Woche beläuft sich demnach auf 451,9km und 3201hm.

 

An dieser Stelle nochmal ein Riesendanke an Timo und Jonas, die gut die Hälfte der Dauer oben auf dem Plateau auf meinen Rucksack aufgepasst haben und natürlich auch an Stephan und Suse, die extra mit den Rädern gekommen waren, um mir ein Getränk vorbeizubringen.

 

0 Kommentare

17

 

Zu Beginn  der letzten Woche habe ich dem neu erstandenem Simplon eine bergtaugliche Kassette verpasst, da ich mit der montierten 11/26er Abstufung keine große Lust verspürte Richtung Sauerland und Wixberg etc zu fahren. Jetzt werkelt hinten eine 11/32er Abstufung, was die Anstiege wie Hegenscheid und Leckerhorst um Einiges einfacher machen sollte.

 

Wie man gut erkennen kann, konnte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch für kein Lenkerband entscheiden.

 

 


 

Am Dienstag ging es auf die Sythen-Hausrunde, auf der die Conti 4 Seasons dann auch endlich diese elende, klebrige und dadurch dem Abrollverhalten nicht wirklich Zugute kommenden Schicht auf der Laufläche "verloren" haben über die sie im Neuzustand seit jeher verfügen. Ab nun rollen sie zwar nicht ganz so leicht wie Grand Prix 4000/5000, aber sind auch nicht allzuweit davon entfernt.  Sie sind und bleiben bei mir die Reifen der Wahl. Ich persönliche kenne immer noch keine vergleichbaren Pneus was höchste Pannensicherheit kombiniert mit exellentem Abrollverhalten, wenn man die ersten knapp 150km mal Außen vorlässt, angeht.

 

Wie meistens, bin ich auch bei dieser Runde durch das ehemalige Militärgebiet Borkenberge gefahren.

 

Die Straße war übersät mit Pollen, was den Contis nach der Durchfahrt den Lindgrünen Look der ehemaligen Michelin Wild Gripper aus den Neunzigern verpasst hat.

 

 


 

Nach der gestrigen Runde war ich im Anschluss noch in der Radbude und habe mir endlich mal Lenkerband gekauft. Meine Wahl fiel auf das "C64 Pixel Camou" von U-Charge. Ob das wirklich so heißt weiss ich nicht, aber die Beschreibung trifft das Design aus meiner Sicht am besten.

 

Nach der Montage ging es dann am Mittwoch auf die kleine Schlösserrunde mit Stopp am Nordkirchener Schloss.

 

Kurz/kurz ist aktuell leider nicht möglich, aber zumindest kann man in 3/4 Hose fahren.

 

 


 

Am Donnerstag war dann Schloss Westerwinkel bei Herbern an der Reihe.

 

Dabei bin ich dann mal die Variante über Lünen-Alstedde gefahren

 

Ein kleine Pause am Schloss ist obligatorisch.

 

 


 

Am Freitag herrschte Kaiserwetter. Zwar nicht bezüglich der Temperaturen, die waren immer noch recht kühl, aber ansonsten zeigte es sich von seiner besten Seite. Ein traumhaft blauer Himmel mit Wolken wie aus einem Disneyfilm.

 

Dazu leere Straßen und Wirtschaftswege, mehr geht ja fast nicht ...

 

Immer wenn ich von Olfen über die Felder nach Seppenrade fahre, bekomme ich das Gefühl mich auf einer dieser endlos langen und geraden Straßen irgendwo im mittleren Westen der USA zu befinden.

 

Das war dann noch einmal die perfekte "Aufwärmrunde" für die große Ausfahrt am Sonntag.


 

Die Prognosen der Wetterfrösche für Sonntag waren gut und so haben Georg und ich beschlossen eine 200+ Runde mit Ziel Winterswijk zu drehen. Morgens beim Start war es noch ordentlich kühl und man war gut beraten sich nach dem altbewährten Zwiebelsystem anzukleiden. Kurz nach Haltern war mir dann auch schon ordentlich warm und ich musste mich einer meiner "Zwiebelschichten" entledigen. Von Haltern ging es über Lippramsdorf weiter nach Lembeck und von dort via Heiden nach Borken, wo wir wie immer auf dieser Runde an der Jugendburg Gemen eine kurze Pause eingelegt haben.

 

Georg, mit seinem neu erstandenem Leetze-Laufradsatz, dessen Geräuschetwicklung nix für schwache Nerven ist.

 

Von der Burg geht es durch das alte Fachwerktor ...

 

in den alten Ortskern von Gemen, mit seinen Restaurants und Biergärten direkt am Wasser.

 

Von Borken sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Grenze, wo ein Foto vorm Landeschild natürlich immer ein Muss ist.

 

Von der Grenze ging es ein Stückchen durch Holland nach Vreden und dann weiter über Ahaus, Coesfeld und Dülmen wieder retour nach Hause, wo am Ende der Runde ordentliche 207km zu Buche standen.

 

Für mich war die erste wirklich große Runde auf dem Phasic also nun auch absolviert und trotz des extrem steifen Rahmens hatte ich keine Probleme bezüglich des Komforts. Das frisch montierte Lenkerband kann ich bis zum jetzigen Zeitpunkt vorbehaltlos empfehlen. Super griffig und wunderbar stoßdämpfend. Wie es um die Haltbarkeit aussieht, vor Allem wenn es mal stundenlang durch Regen musste, kann ich jetzt natürlich noch nicht beurteilen.

 


 

Mit 610km war das eine ausgesprochen gute Woche, bei der ich dann auch die 50% meines Jahresziels von 15000km erreicht habe.

 

 

0 Kommentare

16

 

Wieder ist so eine "Corona-Woche" ins Land, obwohl man hier ja auch getrost von "über den Planeten" sprechen kann, gegangen und bis es wieder einmal so wird wie es war, wird es wohl noch eine geraume Zeit dauern. Zumindest hat das Wetter diese Woche mitgespielt und so konnte ich die ein und andere Tour unter die Pneus nehmen.

 

Nach der großen Longinusrunde am Sonntag, war am Montag, bis auf die Fahrt ins Büro, Pause angesagt. Am Dienstag ging es dann, wie zu Beginn der Woche üblich, auf eine meiner Hausrunden.

 

Mittlerweile ist die Alte Fahrt bei Olfen wieder in ihr tiefgrünes Sommerkleid "geschlüpft".

 

Dieses Mal bin ich nach langer Zeit wieder über Netteberge gefahren und hatte ganz vergessen, wie übel dieser kleine Anstieg dort doch ist. Über Cappenberg und den Horstmarer Seepark ging es wieder retour.

 

 


 

Es kommt nicht oft vor, aber es kommt vor, dass ich Richtung Westen fahre. So geschehen am Mittwoch, als ich über Bodelschwingh und Schwerin nach Bladenhorst gefahren bin, wo ich am gleichnamigen Schloss eine kleine Pause eingelegt habe.

 

Während meiner Fahrt dorthin wurde mir dann auch wieder schnell vor Augen geführt warum ich diese Richtung meide wie der Teufel das Weihwasser. Keine Radwege, völlig kaputte Straßen und extrem dichter Verkehr lassen keine große Freude aufkommen. Die einzige Möglichkeit problemlos dorthin zu gelangen ist bis dato in der Tat der Emscherradweg, der aber nicht für Rennräder ausgelegt ist. Diesen habe ich kurz hinter Bladenhorst dann einmal gekreuzt, wobei ich jedes Mal wenn ich dort vorbei komme über dieses Schild schmunzeln muss.

 

Von Bladenhorst ging es nach Henrichenburg ...

 

und via Waltrop und Lippolthausen wieder retour.

 

 


 

Am Donnerstag stand die Hausdülmenrunde auf dem Programm und wie dafür bestellt gab es während der gesamten Tour kein einziges Wölkchen am Himmel zu sehen.

 

Dabei ist mir am Lippebogen zwischen Natrop und Eversum aufgefallen, dass dort keine Renaturierungsarbeiten mehr stattfinden. Ich bin mir aber nicht sicher ob die Arbeiten nun fertiggestellt, oder einfach bis auf Weiteres eingestellt sind.

 

Um zumindest ein paar wenige "Höhenmeter" zu machen, habe ich den Rückweg über die Seppenrader Schweiz bestritten, bevor es dann wieder retour nach Hause ging.

 

 


 

Am Samstag war dann wieder mit Georg "Höhenmetermachen" angesagt. Dieses Mal ging es zuerst Richtung Königsborn und dann über den Alleenradweg bis Lenningsen. Dort sind wir über Steinen und Bausenhagen nach Wickede an der Ruhr gefahren, wo wir eine erste kleine Pause eingelegt haben. Von Wickede bis Neheim ging es über den Ruhrtalradweg. Ab Neheim ging es erstmal nur bergauf bis zur Oelinghauser Heide, wo wir anstatt rechts Richtung Eisborn weiter geradeaus nach Kirchlinde gefahren sind und so Eisborn irgendwie verpasst haben., was aber dank der schönen Strecke jetzt kein allzu schmerzlicher Verlust war.

 

Ab nun ging es fast nur noch über welliges Terrain mit vielen kleinen Ortschaften.

 

Nach der Passage durch das Hönnetal und der Querung Hemers ging es hinauf nach Ihmert und von dort weiter Richtung Wixberg.

 

Damit war dann der höchste Punkt der Runde wieder einmal erreicht.

 

Der Anstieg über Eileringsen ist zwar auch anstrengend, aber kein Vergleich zum Anstieg via Hegenschwider Weg.

 

So war Georg diesmal auch nicht ganz so fertig wie noch 2 Wochen zuvor.

 

Von dort oben ...

 

ging es dann über Lohsiepen wieder hinab nach Letmathe und dort natürlich über den von uns so sehr "geliebten" Leckerhorstweg zum Bürenbruch und nach Hause.

 

142km und 1488hm sind so auf die Habenseite gelangt.

 

 


 

Am Freitag zuvor habe ich mir noch ein neues Arbeitsgerät gegönnt. Ein Simplon Phasic Rahmen/Schaltgruppenset von 2010 in Bestzustand. Lenker, Vorbau, sowie einen Laufradsatz hatte ich noch auf lager und so wurde das Rad erst einmal provisorisch für seine 1. kleine Testrunde zusammengebaut.

 

Das ist nach 25 Jahren mein 1. Alurad, nach dem Cannondale Killer V und dem Dynamics Dynalite und ich muss mich erstmal wieder an das bockharte Rahmenmaterial gewöhnen.

 

Die Testrunde hat es mit Bravour bestanden, auch wenn mein Blick dabei immer auf die für mich arg ungewohnte Carbongabel gefallen ist. Entgegen meiner Befürchtung knackt und knarzt da nichts und ich hoffe inständig dass das so bleibt. Die Tage wird der Laufradsatz komplettiert und natürlich, wie üblich bei mir, auf Contis 4 Seasons gestellt. Beim Lenkerband bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber da wird die Radbude Dortmund schon für Abhilfe sorgen.


 

Mit den Daten der Woche bin ich durchaus zufrieden.

 

 

0 Kommentare

15

 

Nach der Wixberg-Runde am Sonntag, begann die Woche am Montag mit einer Rekom-Runde zu den hiesigen Schlössern. Dabei wurde auch das "roubaixsche" Pflaster von Schloss Nordkirchen nicht ausgelassen.

 

Das letzte Schloss der Runde war mit Schloss Sandfort erreicht.

 

Nachdem ich den Track bei Strava hochgeladen und mir die Zeiten der einzelnen Segmente noch einmal betrachtet hatte ist mir aufgefallen, dass das Segment "Vinnum K2 Sprint" runter zur Lippe gelöscht worden ist. Es gibt auf meinen Runden einige Segmente deren Sinn durch ihre "Gefährlichkeit"  bezweifelt werden darf, als da wären Sprintsegmente quer durch die Innenstadt, oder überhaupt nicht einsehbare und zusätzlich extrem steile  Abfahrten im Sauerland, bei denen man nur vordere Platzierungen erreicht, wenn man das Hirn komplett abschaltet, aber dazu gehörte das in Vinnum nicht. Bis auf eine langgezogene Linkskurve ist die komplette Strecke bestens einsehbar und das schon oben vom Start weg! Keine Ahnunng wer sich da auf dem Schlips getreten gefühlt und das bei Strava gemeldet hat, aber die Löschung empfinde ich als absolut sinnfrei, da hier grundsätzlich Gas gegeben wird. Egal ob als Segment, oder nicht. Dazu kommt, das wenn sich Autofahrer während dieser Passage überhaupt mal aufregen, dies grundsätzlich nur bergauf passiert und auch das passiert hier nur äußerst selten.

 


 

Auch am Dienstag war ich unterwegs. Dieses Mal war die Sythen-Runde an der Reihe. Das schöne Wetter vom Vortag war leider Vergangenheit und so musste ein frottiertes Langarmtrikot dafür sorgen das ich nicht ins Frieren komme, denn sich bei der aktuellen Situation eine Erkältung einzufangen ist das Letzte was ich will.

 

Während der Tour wurde es zwar sukzessive wärmer, aber nicht wirklich warm, was wohl auch der hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet war. Seit ich die Paselas aufgezogen habe, bin ich quasi nur noch mit dem Chesini unterwegs.

 

Gegen Mittag waren die Temperaturen dann immerhin so angenehm, das ich zumindest mal die Ärmel hochkrempeln konnte. Was am Wochenende nicht zu empfehlen ist, ist innerhalb der Woche eines der Highlights der Runde, die Querung des ehemaligen Militärgebiets Borkenberge.

 

Habe ich schon erwähnt, das mich die Löschung des Vinnum K2 Sprint Segmentes extrem stört?

Ja?

OK, es nervt immer noch ...

 


 

Am letzten Tag des Monats war dann noch einmal ein Gran Fondo an der Reihe. Die Temperaturen waren zwar noch immer eher kühler Natur, aber schon um Einiges angenehmer als 2 Tage zuvor. Wie am Dienstag auch schon, ging es zuerst einmal Richtung Sythen und Borkenberge.

 

Von Borkenberge führt die Route über verkehrsarme Wirtschaftswege ...

 

nach Seppenrade, aber anstatt wie üblich von hier wieder Richtung Vinnum, genau: Der Ort mit dem geklautem Segment!, zu fahren, bin ich von dort über Nordkirchen nach Herbern und Schloss Westerwinkel gefahren.

 

Hier habe ich dann auch noch einmal eine kurze Pause eingelegt.

 

Mit 103km war der 9. Gran Fondo des Monats dann auch eingetütet.

 


 

Am Sonntag ging es dann gemeinsam mit Georg und zum 1. Mal dieses Jahr auch wieder mit Kai, natürlich immer mit dem gebührenden Sicherheitsabstand!, auf die große Longinusschleife. Wie üblich auf dieser Runde fand die 1. kleine Pause vor Burg Kakesbeck bei Lüdinghausen statt.

 

Von Burg Kakesbeck ging es dann über Hiddingsel und Buldern  - und spätestens ab hier waren noch unzählige andere Rennradfahrer unterwegs, nach Schapdetten. Ab dort ist ja dann immer erstmal Schluss mit lustig, da man hier am Fuße der Baumberge angelangt ist und der Anstieg von Schapdetten aus, ist jetzt nicht gerade die flachste Variante die man wählen kann.

 

Am Longinus gab es dann fast sowas wie einen Rennradstau, aber es waren dort auch unzählige Spaziergänger und Motorradfahrer unterwegs.

 

Wer meint das es ab hier jetzt nur noch bergab zurück in den Ruhrpott geht, liegt gewaltig daneben, denn ab nun folgt Welle auf Welle. Zumindest wenn man wie wir den Rückweg über Rorup und Dülmen nimmt.

 

So ist dort stets nach der Welle vor der Welle ...

 

Kai hat es während dieser Runde tatsächlich geschafft nicht ein einziges Mal auf einem Foto vorzukommen, besser gesagt auf keinem Foto welches gelungen ist. Das einzige Bild mit ihm was Georg geknipst hat ist so dunkel, das darauf nix zu erkennen ist.

 

148km und für das Münsterland ordentliche 812hm sind so gestern auf die Habenseite gelangt.

 


 

Mit 435km war die Woche eher durchschnittlicher Natur.

 

 

0 Kommentare