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Was für eine Woche!

Geraint Thomas gewinnt als erster Waliser die Tour de France, ein Hitzerekord jagt den nächsten und Deutschland verwandelt sich zu etwas ähnlichem wie die Sahelzone. Radgefahren wurde trotzdem, nur das man aktuell auf keinen Fall das Auftragen von Sonnenschutzspray vergessen sollte.

 

Am Dienstag ging es auf die Halternrunde und wie das innerhalb der Woche meistens so ist, man hat große Teile der Strecke für sich allein.

 

Die Hitze ist derart extrem, dass selbst die Tiere sämtliche Aktivitäten eingestellt haben. Zumindest sind mir kaum welche aufgefallen und das einzige Geräusch was die Stille durchbrach, war das Surren meiner Kette.

 

Nach 99,17 km war es dann auch erst einmal genug.

 


 

Am Donnerstag stand die Runde in leicht abgeänderter Form wieder auf dem Programm. Dieses Mal allerdings mit einem Abstecher über Sythen.

 

Mit einem derart niedrigen Pegel habe ich den Mühlenbach auch noch nicht erlebt.

 

Auch an diesem Tag war von Wolken weit und breit nichts zu sehen.

 

Irgendwo muss ich unterwegs über etwas extrem scharfkantiges gefahren sein. Kurz vor daheim merkte ich das es mit der Luft im Hinterrad nicht mehr allzu gut bestellt war und das erste was ich Zuhause gemacht hatte war natürlich den Reifen aufzupumpen, was keine gute Idee war, da sich dieser bei gerade einmal 4 BAR mit einem lauten Knall verabschiedete. Bei Begutachtung des Pneus fiel mir dann dieser Cut auf. Schade, da der 4-Seasons noch für viele km gut gewesen wäre.

 

Das ist umso ärgerlicher, da die 4-Seasons ja nicht gerade im unteren Preissegment zu finden sind und ich froh war, das mein Händler mir diesbezüglich einen ordentlichen Preisnachlass eingeräumt hat.

 

Die Donnerstagsrunde belief sich auf gute 109 Gesamtkilometer.

 


 

Am Samstag ist mir dann bei Ebay-Kleinanzeigen endlich mal ein von der Größe her passendes und sich in einem tadellosem Zustand befindliches Chateu D'Ax Trikot, also passend zum Moser, über den Weg gelaufen, ...

 

welches ich dann auch umgehend persönlich abgeholt, übergestreift und gleich ausgeführt habe.

 


 

Der Sonntag steht ja grundsätzlich für die Touren mit den Kollegen zur Verfügung und da die Tage wieder merklich kürzer werden, stand noch einmal eine Tour nach Winterswijk auf der Agenda. Wie immer war auch dieses Mal eine Pause auf der Jugendburg in Borken-Gemen angesagt.

 

 

 

Bis dato hatte ich es nie geschafft mal die Windmühle bei Weseke zu knipsen, was hiermit auch endlich mal von der To Do Liste gestrichen werden konnte.

 

Das Nationalschild der Niederlande in Oeding ist aktuell nicht mehr montiert und so musste das kurz dahinter stehende Gelderlandschild für das Bikegruppenfoto herhalten.

 

Die Hitze gestern hat ordentlich Spuren auf dem Gesicht des Schreiberlings hinterlassen.

 

Nach knapp 190km, bei einem Schnitt von 25 km/h, waren wir dann wieder daheim.

 

Hier das Relivevideo zur Tour.

 

Da Höhenmeter machen bei der Hitze für mich nicht angesagt ist, fallen die für diese Woche auch eher spärlich aus, aber dafür sind immerhin ganz gute 501km zusammen gekommen.

 

 

 

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Die letzte Woche begann nach langer Zeit mal wieder nicht auf 700x25C, sondern grobstollig und eingängig auf Titan. Grund dafür war, dass mir ein Satz Syncroskurbeln über den Weg gelaufen ist und ich diese dann auch recht zeitnah an das Titansinglespeed montiert habe, was dieses jetzt so aussehen lässt.

 

Ich muss zugeben das ich mich nach all den tausenden Rennradkilometern der vergangenen Monate  erst einmal wieder an Stollenreifen gewöhnen musste, aber nach kurzer Zeit fährt man wieder so, als hätte man nie etwas anderes gefahren.

 

 


 

Tags darauf war dann aber doch wieder das Rennrad an der Reihe. Ziel war die St. Katharinen Kapelle bei Hamm-Bossendorf, in der Nähe von Haltern am See.

 

 

 

Da die gesamte letzte Woche von großer Hitze geprägt war, waren schattige Abschnitte wie der auf nachstehendem Foto immer willkommen.

 

 


 

Am Donnerstag führte mich der Weg mal wieder zum Longinusturm bei Nottuln und auch bei dieser Tour war Schwitzen angesagt, da Schatten in dieser Region durch den spärlichen Baumbestand stets Mangelware ist und man sich deswegen über Alleen wie jene auf dem folgenden Foto sehr freut.

 

Da die Hitze wirklich unerträglich war, habe ich mich oben am Turm nur kurz für ein paar Fotos aufgehalten, ...

 

 

 

bevor ich mich von dort wieder Richtung Heimat gemacht habe. Anders als sonst bin ich dieses Mal aber nicht runter nach Billerbeck, sondern quasi zwischen Billerbeck und Nottuln Richtung Darup gefahren, was weitaus angenehmer und schöner ist als die übliche Route, ...

 

da man dort mehr oder minder komplett vom eigentlichen Verkehr entkoppelt ist.

 

Hier kann man die Tour wieder im Relive-Video nachverfolgen.

 

 


 

Am gestrigen Sonntag stand dann natürlich wieder eine große Runde mit dem Kollegen auf dem Programm und weil Kai keine große Lust hat jeden Sonntag Höhenmeter zu machen, ging es diesmal nicht wieder Richtung Hagen und Altena, sondern ein wenig flacher Richtung Arnsberg und Möhnesee. Um dorthin zu gelangen ging es zuerst einmal via Hengsen und Geisecke an den Ruhrtalradweg, den wir bis kurz vor Arnsberg auch nicht wieder verlassen haben. Von Arnsberg aus ging es dann über Niedereimer runnter an den See. Leider hatten wir gestern einen derart heftigen Gegenwind in der Abfahrt, das man trotz desG efälles nicht ohne zu kurbeln auskam und der "Topspeed" dort gerade einmal 57km/h betrug.

 

Die Möhne war bei dem Wetter natülich bestens frequentiert.

 

Keine Querung der Möhne ohne Foto!

 

Die fieseste Steigung des Tages gab es mal wieder bei Stockum, ...

 

Oben angekommen geht es dann allerdings nur noch bergab Richtung Soest.

 

Die dortigen Wirtschaftswege sind gespickt mit Kirschbäumen und weil diese nicht abgeerntet werden ist der Weg mit Kirschen gesäumt,  ...

 

was dazu führt, das man irgendwann unzählige. plattgefahrene Kirschen an seinem Rad kleben hat und man gut beraten ist sich dieser klebrigen Masse schnellstmöglich zu entledigen, da diese ansonsten derart am Rad klebt, das man große Probleme hat sie wieder runter zu bekommen.

 

Kunst als Wegmarke gibt es dort auch zu bewundern.

 

Über Welver sind wir dann via des Alleenradweges wieder retour nach Dortmund gefahren, wobei wir zwischenzeitlich Part des Hammer Sattefests geworden sind, wobei uns das aber nicht wirklich interessiert hat.

 

Insgesamt sind wir gestern auf ganz gute 157km gekommen, welche man im nachfolgendem Video nachverfolgen kann.

 

 

Alles in Allem bin ich in dieser Woche auf satte 506km und nicht ganz so satte 2651hm gekommen.

 

 

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Die Kalenderwoche 28 war zwar nicht ganz so erfolgreich wie die Woche zuvor, aber mit 391km, sowie 2959hm dennoch eine ganz ordentliche.

 

Das lag auch daran, dass das Wetter eher launischer Natur war und auch die Zeit war bei mir dieses Mal nicht ganz so üppig gesät wie die Wochen davor. So mussten, wie so oft, die altbekannten Routen rund um die Münsterländer Schlösser herhalten, ...

 

wobei Schloss Nordkirchen nach wie vor absolute Priorität in Sachen Pause darstellt.

 

Selbst der Dortmund-Ems Kanal schien sich im Ruhemodus zu befinden.


 

Am Donnerstag stand dann die Dülmenrunde auf dem Programm.

 

Dabei habe ich es endlich mal geschafft einen Abstecher zu Schloss Visbeck zu machen.

 

 

 

 


 

Gestern ging es mit Max und Simon auf die bis dato schwerste Runde des Jahres, zur Glörtalsperre. Die fing schon auf Dortmunder Boden an weh zu tun, da wir den Weg über die Blickstraße genommen haben.

 

Richtig "schmerzhaft" wurde es dann in Volmarstein, wo es erst die Bach und dann die Heilkenstraße hinauf ging, aber das war noch nichts im Vergleich zum Anstieg hinauf nach Voerde, wo wir alle drei oben angekommen erst einmal vom Rad mussten.

 

Nachdem wir den Wengeberg und damit mit 680m den höchsten Punkt der Tour passiert hatten, ging es via Breckerfeld runter an die Glör, die es aktuell aber gar nicht gibt, da das Wasser abgelassen wurde um die Mauer zu sanieren. So standen wir recht wasserlos oben auf der Staumauer und hatten, den wahrscheinlich nicht allzu oft vorkommenden, freien und irgendwie recht absurden Blick auf den Seegrund.

 

Von der Glör führte die Route dann nach Hagen Dahl, wo wir einen kurzen Blick auf die dortige Brauerei Vollmann geworfen haben.

 

Hier wurde es dann noch einmal richtig hart, da wir den Weg über die Staplackstraße genommen haben, die uns allesamt noch einmal gehörig die Schuhe auszog. 

 

Ein gutes Stück ging es dann über die B54 und den Lenneradweg bis zur Syburg, wobei die dortigen Serpentinen dann nur noch reine Formsache waren.

 

Am Ende des Tages standen knapp 108km, sowie 1554hm zu Buche, wobei die Höhenmeter fast ausschließlich durch extrem steile und sich oft jenseits der 15% befindliche Rampen zustande kamen und so ein rhythmisches Fahren unmöglich machten.

 

 

 

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44

 

Die letzte Woche war mit 159 mehr gefahrenen Kilometern über der eigenen Zielsetzung und satten 3960 Höhenmetern eine recht gute.


 

Die ersten Wochenkilometer habe ich am Montag auf der Niere absolviert ...

 

und dabei mal wieder aufs Neue festgestellt, wie langweilig es zwar ist dort immer nur im Kreis zu fahren, aber für die schnelle Runde zwischendurch halt auch absolut genial auf eine Einrichtung wie diese zurückgreifen zu können.

 

Deswegen war ich am Mittwoch noch einmal dort.

 


 

Ganz anders der Donnerstag, denn an dem sind Max und ich mal wieder zum Hagener Gipfelkreuz aufgebrochen.

 

 

Dieses Mal sind wir allerdings nicht wie üblich vom Kreuz wieder runter nach Hohenlimburg, sondern von dort weiter nach Lüdenscheid gefahren. Das ging bis dorthin auch ohne Probleme.

 

Derweil zeichnete sich oben auf dem Kamm schon ab, dass das so nicht bleiben würde.

 

Ich habe in 45 Jahren Radsport schon Einiges erlebt, aber was da in der knapp 12km langen Abfahrt von Lüdenscheid nach Werdohl auf uns zukommen sollte, so auch noch nicht. Kurz hinter Lüdenscheid im Anfang besagter Abfahrt begann es zu regnen. Minuten später ging die Welt unter und wir waren mittendrin. Mittendrin in einer recht steilen, kurvenreichen und von LKW und PKW hoch frequentierten Abfahrt, welche sich innerhalb von Minuten mehr oder weniger in einen Flusslauf verwandelt hatte, sodass wir heilfroh waren irgendwann zwar nass bis auf die Knochen, aber gesund und unbeschadet Werdohl erreichten, wo wir die Tour abgebrochen haben und uns in den Zug setzten.

 

Hier die Tourdaten, ...

 

sowie das Relive Video.

 

 


 

Tags darauf ging es dann wieder flach durchs Münsterland.

 

Die einzigen Höhenmeter die es hier gab war die "Steigung" hoch zum Sendemast in Tetekum, ...

 

die immerhin auch sowas wie einen "Fernblick" erlaubt.

 

Kleine Pause auf Schloss Nordkirchen ...

 

und nach knapp 78km war das Tagessoll erfüllt.

 

 


 

Sonntag war dann Höhenmetermachen angesagt. Mit Max, Simon und Kai ging es zum Sender Langenberg bei Velbert. Dazu sind wir von Dortmund zuerst auf dem Rheinischen Esel bis Witten und von dort via dem Ruhrtalradweg, inklusive Querung mit Fähre, ...

 

bis auf Höhe der Isenburg gefahren. Auf der Agenda stand ein Abstecher zu ebenjener und so haben wir uns die Straße "Am Isenberg" hochgequält, um irgendwann festzustellen, das man auf die Burg nur über einen extrem steilen Trampelpfad durch den Wald gelangt. Also sind wir auf der Straße geblieben und haben anstatt die Burg zu sehen, die Landschaft genossen.

 

Die Auffahrt zum Sender war zu meiner großen Verwunderung diesmal weitaus unanstregender als die Male zuvor.

 

Vom Sender ging es nicht wieder einfach runter Richtung Ruhr, sondern erst einmal südlich in die Elfringhauser Schweiz, die nicht nur eine fantastische Aussicht bietet, ...

 

sondern auf mit ordentlich Höhenmetern, sowie damit verbundenen steilen Abfahrten punkten kann.

 

Unsere Einkehr hatten wir im Restaurant Bärwinkel, wo wir uns mit einem deftigen Eintopf für die Rückfahrt gestärkt haben, den wir wieder via des Ruhrtalradweges absolvierten.

 

Leider ist der an einem sonnigen Sonntag nur selten so leer wie auf nachstehendem Foto ...

 

und so ist man einen großen Teil darauf damit beschäftigt nicht mit anderen Passanten zu kollidieren.

Den Ruhrtalradweg sind wir bis zum Hengsteysee gefolgt um dort über die Serpentinen nach Syburg zu gelangen. In der Abfahrt auf der Brandisstraße hatten wir dann den einzigen Defekt des Tages zu beklagen, als Kai einen Platten bekam.

 

Bei der Tour sind wir auf gute 124km mit satten 1555hm gekommen.

 

 

 

 

 

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43

 

Die letzte Woche war in Sachen Radfahren eine richtig gute, da 1. das Wetter mitgespielt hat und 2. genügend Zeit vorhanden war dieses auch zu nutzen. So habe ich zum Bespiel Davensberg wieder fest im Trainingsprogramm eingebaut, da ich auf dieser Runde so gut wie keinen Kontakt zum regulärem Autoverkehr habe, da ich größtenteils auf Wirtschaftswegen unterwegs sein kann.

 

Der dortige Burgturm bildet nach wie vor den Wendepunkt der Tour.

 

Das einzig wirklich "gefährliche" auf dieser Strecke ist der gelegentlich vorkomende Rollsplitt, der einem auch schnell mal zum Verhängnis werden kann.

 

 


 

Am gestrigen Sonntag sind Max und ich dann mal "tief ostwärts" gefahren, mit Ziel Möhnesee. Um dorthin zu kommen sind wir via Geisecke auf den Ruhrtalradweg gefahren, der ab dort nicht mehr so hoch frequentiert ist wie ein Stück weiter westlich und Richtung Osten fahren eh die wenigsten, sodass man größtenteils mit Gegenverkehr zu tun hat. Das größte Problem  bestand gestern aber nicht aus entgegenkommenden Seniorengruppen auf E-Bikes, sondern ganz klar aus dem extremst heftigen Gegenwind, der ohne Unterlass dafür sorgte das der Schnitt auf der Hinfahrt gut und gern als unterirdisch zu bezeichnen ist.

 

In Neheim sind wir dann erst einmal im R.Cafe eingekehrt, wo man nicht nur eine gute Auswahl an Speisen und Getränken, ...

 

sondern auch einen tollen Ausblick auf Ruhr und Radweg hat.

 

Zum gestrigen Wind gesellte sich auch noch eine erbarmungslos auf uns herabsengende Sonne und eine der ganz wenigen schattenspendenden Abschnitte befand sich kurz nach dem Cafe zwischen Neheim und Arnsberg.

 

Wie sehr der Wind wehte lässt sich anhand der doch recht aufgewühlten Wasseroberfläche des Möhnesees, der normalerweise spiegelglatt ist, gut erahnen.

 

Man kann von Möhnesee-Stockum natürlich über die nicht ganz so steile Bundesstraße nach Soest fahren, aber die teilt man sich am Wochenende natürlich mit unzähligen Autos und schön ist die auch ohne Autos schon nicht. Wir haben uns für die weitaus anstrengendere Variante über Lendringsen und Hiddingsen entschieden.

 

Was die einen bergauf an Körner kostet, ...

 

lässt sie einen auf der kilometerlangen Abfahrt hinunter nach Soest schnell wieder vergessen.

 

Ab Soest sind wir dann, auch Dank des nun schiebenden Rückenwindes, pragmatisch die alte B1 gefahren und dort gestern selten unter die 40km/h Grenze gekommen.

 

Hier die gesamten 151km dann nochmal im Relive-Flugmodus.

 

 

 

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