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Hurra,

der Frühling ist nun vollends hier angekommen und mein Heuschnupfen so gut wie vorbei!

 

Leider war die letzte Woche nicht nur von schönen Dingen geprägt, aber dazu später mehr.

 

Am Dienstag war hoffentlich das letzte Mal bis Herbst das Tragen einer Dreiviertelhose angesagt.

 

Wie immer, oder meistens, ging es innerhalb der Woche auf die Haus & Hofrunde über Vinnum und Olfen.

 

Eigentlich war schon an diesem Tage das Tragen der Dreiviertelhose zu viel des Guten und mir wurde ordentlich warm unterwegs.

 

 


 

Am Donnerstag bin ich fast die exakt gleiche Runde wie am Dienstag gefahren, nur das ich deses Mal komplett in kurz/kurz unterwegs war und es jetzt schon fast sommerlich war.

 

Allerdings wehte am Donnerstag ein kräftiger Ostwind, sodass ich anstatt des Chesinis das Moser gefahren bin, da ich an diesem vorne ein 39er Blatt fahren, was das Gegenwindfahren doch um einiges komfortabler macht.

 

Wie heftig der Wind war veranschaulicht das nachstehende Foto ganz gut.

 

So war ich auch ganz froh den Rückweg gänzlich mit Rückenwind fahren zu können.

 

 


 

Eines meiner jählichen Highlights ist die Struwentour am Karfreitag mit dem RSC Werne. Da der Karfreitag dieses Jahr relativ spät war und das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte, waren knapp 30 Fahrer am Start und damit ein Vielfaches mehr als üblich. Ich bin gemeinsam mit Max und Simon an den Start gegangen.

 

Bei derart großen Gruppen bleiben Defekte meist nicht aus und so mussten auch wir einmal kurz vor Herzfeld anhalten um einen Platten zu beseitigen.

 

Zu all den modernen Rädern gesellten sich aber auch einige Klassiker, wie Max sein Rickert, ein altes Motobecane, ein Barellia, eine Gazelle, Simons Enik ...

 

und mein Moser.

 

Der Gastraum war bis auf den letzten Platz gefüllt und nach den Struwen gab es dann natürlich noch das obligatorische Gruppenbild.

 

Wie letztes Jahr auch schon haben wir uns danach von der Gruppe getrennt und sind alleine weitergefahren. Am alten Bahnhof von Lippborg-Heintrop wurde noch einmal eine kleine Fotopause eingelegt.

 

Für uns ging es dann zum Schloss Oberwerries, ...

 

wo sich direkt davor Max einen Platten eingefangen hat, der uns noch eine ganze Weile beschäftigen sollte. Beim Versuch den Schlauch zu wechseln musste er feststellen, das er nur einen mit kurzem Ventil bei sich hatte,

So kurz, dass das Ventilende bei seinen Vento-Felgen gerade einmal ein paar Millimeter zum Vorschein kam und das Ansetzen der Pumpe damit unmöglich machte. Zum Glück hatte er aber selbstklebende Flicken dabei, doch der erste Reparaturversuch scheiterte bereits nach wenigen Kilometern. In Hamm hat es dann auch Simon in Sachen Platten erwischt, aber  zum Glück hat der zweite Flicken bei Max dann zumindest bis Werne gehalten, wo die Autos abgestellt waren.

 


 

Am Ostersonntag sind Georg und ich eine 85er Runde durchs Münsterland gefahren, ...

 

quasi als Warm up für die Möhneseetour tags darauf.

 

 


 

Tja, und dann kam der Ostermontag und die Freude auf eine schöne Runde zum Möhnesee und retour. Dazu haben sich morgens Simon, Max, Georg, der "andere" Simon und ich am Büro getroffen und sind von dort erst einmal via Lichtendorf und Geisecke Richtung Ruhr aufgebrochen um dort auf den Ruhrtalradweg zu gelangen. Kurz vor Neheim und dem angestrebten Besuch im dortigen "R" Cafe hat es dann hinter mir fürchterlich geknallt, da Max eine auf dem Weg befindliche Aufwurzelung übersehen hatte und über den Lenker geflogen ist. Simon konnte nicht mehr ausweichen und ist in Max und sein Rad geknallt. Dabei haben beide etliche Schürfwunden, sowie Prellungen erlitten, Simon zusätzlich noch einen fiesen Cut am Kinn. Mit Hilfe von Passanten haben wir dann erst einmal RTWs angefordert, die Strecke für Passanten freigemacht und uns um die beiden gekümmert, die dann auch zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht wurden. Einer der Helfer hat uns dann angeboten die beiden Räder bei ihm in Wickede unterzubringen. Dazu mussten diese dann die paar Kilometer retour per Rad transportiert werden.

 

 

 

Danach haben wir uns in Wickede erst einmal einen Kaffee gegönnt ...

 

 

 

und sind dann im Vollgasmodus wieder retour nach Dortmund gefahren, nicht ohne in Werl noch einmal nach Simon im Krankenhaus zu schauen, der dort aber schon bestens versorgt bereits in der Cafeteria saß und auf sein Taxi nach Hause wartete. Simons Enik hat den Sturz leider nicht überlebt, da es sowohl an Ober, wie auch Unterrohr komplett gestaucht ist, aber besser das Rad, als der Fahrer!

 

Bis er sich dann mal ein neues zugelegt hat, kann er erst einmal mein rot/weißes Enik haben. das ist zwar nicht mehr allzu schön anzusehen, aber funktioniert einwandfrei.

 

 

 

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