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Wie gut wenn man das Berufliche, mit dem Privaten verbinden kann. So geschehen am letzten Freitag, da am Samstag die bessere Hälfte Geburtstag und es am Sonntag aus allen Kübeln gegossen hatte, war an Radfahren am Wochenende nicht zu denken und so wurde die Wochenendtour kurzerhand auf den Freitag gelegt, da Max und ich sowieso nach Bochum Dahlhausen mussten um dort ein paar Baustandfotos zu machen. Neuerdings werden meine Touren mit dem frisch erstandenen Sigma ROX 7.0 GPS aufgezeichnet. Der hat den großen Vorteil nicht mehr radgebunden zu sein, da er, wie der Name eventuell ja erahnen lässt, seinen Daten via GPS erhält und man deswegen nur noch einen Computer für alle seine Räder braucht. Das könnte man natürlich auch mit dem Handy erledigen, aber ich will mir mein Handy nicht vorne an den Lenker pappen. Der ROX beinhaltet auch die Möglichkeit mittels Strava Live-Segmente abzufahren und sich dort, bei Bedarf, mit anderen Fahrern zu messen, oder aber einfach seine Touren auf Strava zu teilen.

 

In Dortmund ging es erst einmal via Menglinghausen und Persebeck auf den Rheinischen Esel, auf diesem bis Witten und dort hinunter an die Ruhr auf den Ruhrtalradweg. Da die Fähre an der Ruine Hardenstein ihren Betrieb wieder aufgenommen hat spart man sich den unschönen Landweg über die Bundesstraße.

 

Kurze Pause mit Blick auf Burg Blankenstein.

 

Da man auf dem Weg nach Dahlhausen irgendwann Blickkontakt zum Sender Langenberg bekommt, haben wir kurzerhand entschieden ihm nach der Fotosession noch einen Besuch abzustatten. Das war dieses Mal weitaus angemehmer als bei der Geburtstagrunde am 2. Dezember letzten Jahres bei Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt, aber mit einer 39/28er Übersetzung trotzdem immer noch eine Herausforderung.

 

Was einen das Mehrgewicht der Stahlräder bergauf an Körner kostet, macht es bergab wieder wett.

 

Masse rollt!

 

 

 

Da ich bergauf keine Augen für die Schönheit der Umgebung habe, wird das dann stets bei den Abfahrten "erledigt".

 

Zurück sind wir dann exakt so gefahren wie wir gekommen sind, ...

 

sodass am Ende der Runde ganz gute 115km zu Buche standen.

 


 

Gestern ging es für mich dann mal wieder auf meine Schlösserrunde, wo ich auf dem Parkplatz von Burg Vischering mal eines von Googles Autos zu Gesicht bekam, die aktuell wieder für Maps unterwegs sind.

 

Montag ist ein guter Tag für diese Tour, da man sämtliche Burgen dann mehr oder weniger für sich allein hat und sich nicht wie sonst mit dem Rad zwischen Horden von Senioren durchschlängeln, respektive absteigen und schieben muss.

 

Ab Burg Kakesbeck habe ich mich dann wie ein Schmorbraten gefühlt, da die Sonne mittlerweile erbarmungslos auf einen herab schien.

 

Zwischen Nordkirchen und Herbern kann man, wenn man die Strecke kennt, fantastisch und quasi völlig vom Autoverkehr entkoppelt, nur über Wirtschaftswege zu Schloss Westerwinkel gelangen, ...

 

welches gestern unter wolkenlosem Himmel ein grandioses Postkartenmotiv darstellte.

 

Hier hatte ich dann auch die letzte Pause des Tages eingelegt, ...

 

bevor ich mich dann auf den Heimweg machte.

 

Gestern sind 100,9 km dazu gekommen.

 

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