26

 

Mit insgesamt gerade einmal 129km war die vorletzte Woche nicht gerade ergiebig, aber die knappe Zeit und die Büroexcursion nach Antwerpen haben einfach nicht mehr zugelassen. In Antwerpen haben wir im Rahmen einer Stadtführung den zweiten Tag zwar fast gänzlich auf dem Rad verbracht, aber sind dabei gerade einmal auf 20km gekommen.

 

20km auf einem Herrenleihrad mit mindestens 17kg sind aber bei satten +30°C  auch schon eine Nummer für sich ...

 

Dafür gab es natürlich ene Menge schöne Sachen zu entdecken, wie z.B das MAS, ...

 

von dessem Dach man einen wunderschönen Blick auf die Stadt hat.

 

Gebäude von Zaha Hadid spalten jeher die Gemüter, so auch das "Antwerp Port House"

 

In einem der fahrradaffinsten Ländern der Welt gfehört das Tragen des maillot jaunes zum guten Ton ...

 

Da darf ein Laden mit klassischen Rädern natürlich nicht fehlen.

 

Ich hatte mir aus Spaß den ROX 12 ans Leihrad montiert und auch ein paar Segmente aufgespielt. Bei den meisten sind wir mit der Belegschaft dann auch nur "ganz knapp" am KOM gescheitert ...

 

Am Samstag ging es wieder zurück und so stand dem Besuch der internationalen Meisterschaft von Dortmund tags darauf nichts im Wege, allerdings nicht ohne vorher noch ein paar Runden auf der Niere zu drehen.

 

 


 

Seit letzter Woche findet in Dortmund wieder das Stadtradeln statt und dieses Mal ist auch unser Büro mit von der Partie. Also habe ich zugesehen das ich möglichst viel auf dem Rad unterwegs bin um Kilometer zu machen. Dafür gibt es kaum etwas geeigneteres als das Münsterland.

 

Da es hier mittlerweile doch recht herbstlich geworden ist stand das Tragen des in Antwerpen frisch erworbenen Langarmtrikots nichts mwhr im Wege.

 

 


 

Auch die zweite Wochentour ging ins Münsterland, wobei ich der Burg Vischering mal wieder einen Besuch abgestattet habe.

 

 

 

Der ehemalige Sperrbezirk Borkenberge ist nun auch fester Bestandteil meiner dortigen Runden geworden.

 

Wie schön wenn Schranken nicht mehr dazu da sind Menschen, sondern nur noch Autos auszugrenzen.

 

Kurz nach der Schranke bin ich in den für mich bis dato kleinsten lokalen Regenguss  geraten, der sich in der Tat nur von der Schranke bis zum Ortseingang Sythen erstreckt hat, mich aber auf den wenigen Metern einmal komplett durchnässt hat.


 

Am Samstag ging es dann mal wieder auf die Niere.

 

Viel mehr als 50km schaffe ich dort aber in der Regel nicht, da das Ganze irgendwann einfach nur langweilig wird.


 

Auch wenn die Wetterprognosen eher dürftiger Natur waren, sind  Max, Simon und ich dann Richtung Longinusturm aufgebrochen.

 

Mit ordentlich Rückenwind waren die Kilometer bis zur "Mauer von Schapdetten" weitaus schneller absolviert als angedacht.

 

Was hier so flach aussieht, hat doch schon einige Prozente an Steigung zu bieten ...

 

und lässt sich nicht mal eben einfach so hochkurbeln.

 

Oben angekommen darf man dafür dann einen schönen Ausblick ins Stevertal geniessen.

 

Mit der Ankunft am Longinusturm wurde der Himmel dann doch ein wenig bedrohlich.

 

Simon hatte sich kurz zuvor einen Platten gefahren, wobei sich das Wechseln des Schlauches als schwieriger als angenommen gestaltete, da sich der Mantel nur mit Mühe und Not wieder auf die Felge drücken liess, was wohl der tatsache geschuldet ist, das Tubelessfelgen diesbezüglich ein wenig "sperriger" sind.

 

Kurz vor Hiddingsel sind wir in den einzig nenneswerten Niederschlag geraten, ...

 

aber zum Glück gab es dort auch einen Bauernhof auf dem wir uns unterstellen konnten.

 

Kurze Zeit darauf war der Regen dann auch vorbei und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

 

Am Ende des Tages standen so gute 127km zu Buche.


 

Insgesamt bin ich in der Woche auf satte 458km gekommen und habe damit dann auch die 12.000 km in diesem Jahr geschafft.

 

Die haben dafür gesorgt, das ich es auch mal wieder unter die Top 3 der "Ruhrpott Rouleure" geschafft habe.

 

 

0 Kommentare

25

 

Das man im Alter mehr Zeit für die eigenen Dinge zur Verfügung hat ist haltloser Quatsch, zumindest ist das bei mir so. So gibt es auch dieses Mal wieder anstatt eines Wochen-, einen 14 Tage Rückblick. Alter schützt vor Torheit nicht kann ich aber anstandslos bestätigen, denn vorletzte Woche habe ich dann in der Tat mal die "Niere 100" in Angriff genommen. Das ist, wie der Titel schon vermuten lässt, ein Stravasegment der ganz bescheuerten Art, da es dabei um nichts anderes geht als exakt 100 Runden, also gute 80km!, auf Zeit nur im Kreis zu fahren. Dafür habe ich genau 2:44:23 gebraucht und bin mit dieser Zeit Gesamt 8.. Dazu muss man allerdings sagen, das bis dato nur ganze 13 Leute das jemals beendet haben. Wirklich, 100 Runden auf Niere sind genauso spannend wie Dachpfannen nachts von unten und es gehört zu den Dingen im Leben, welches man nicht allzu oft in Angriff nimmt.

 

Danach war ich dann auch nicht mehr in der Lage freundlich in die Kamera zu blicken ...

 

 


 

Am darauffolgenden Sonntag waren Max und ich mal wieder allein unterwegs und hatten uns ausnahmsweise mal nicht für welliges Terrain, sondern für das Münsterland, bzw. Lipperland entschieden. Dabei sind wir auch an Schloss Heessen vorbeigekommen, wo tatsächlich mal das Eingangstor offen war und wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen liessen um mal einen Blick ins "Innere" zu werfen.

 

Da das Schloss eine Privatschule beherbergt ist das Tor in der Regel verschlossen, oder zumindest nicht für normale Besucher passierbar.

 

Von Heessen ging es zu Schloss Oberwerries und von dort dann weiter nach Herbern und damit natürlich auch vorbei an Schloss Westerwinkel.

 

 

 

Insgesamt sind wir so auf 108km gekommen.

 


 

Auch in der letzten Woche ging es Mittwochs wieder auf die Niere, diesmal allerdings wieder ganz moderat mit mehr als ausreichenden 40 Runden. Einen Tag später bin ich dann wieder eine meiner Hausrunden abgekurbelt.

 

Dabei ist mir ganz extrem aufgefallen, das auf kürzester Distanz enorme Unterschiede in Sachen vertrockneter Maisfelder zu beobachten sind.

 

Da ich das gut 7km lange Segment durch das ehemalige Militärgebiet Borkenberge voll auf Anschlag und das während der Mittagshitze gefahren bin, hatte ich später leichte Probleme den kleinen Anstieg nach Tetekum zu bewältigen.

 

 


 

Am Sonntag waren dann wieder Höhenmeter an der Reihe und die wurden im Laufe des Tages zu einer echten Herausforderung. Nach Syburg und Garenfeld waren wir noch allesamt ganz fit. Das sollte sich im Anstieg zum Gipfelkreuz aber schlagartig ändern, denn wir Alle hatten große Probleme mit der extrem schwülen Htze die an diesem Tag herrschte. Das machte sich nicht auf der physischen Seite, sondern auf der mentalen Seite bemerkbar und wenn man den Kollegen ins Gesicht schaute, hatten wir Alle den gleichen leeren Blick. Absurderweise sind wir trotz der Temperaturen für unsere Verhältnisse schnell unterwegs gewesen, sodass ich an diesem Tag fast in sämtlichen Steigungen PRs eingefahren habe.

 

Kurzer, obligatorischer Fotostopp am Gipfelkreuz.

 

Das Stück von dort runter zur Brenscheider Mühle war nach dem langen Anstieg die totale Erholung. Dummerweise war es am Sonntag dort derart voll, das wir eine gute Stunde auf das Essen hätten warten müssen, was wir fatalerweise nicht getan haben.

 

Also sind wir nach den Getränken hungrig weiter und das bedeutet erst einmal wieder bergauf fahren, wobei die letzte Kurve vor der Hauptstraße die mit Abstand gemeinste ist und mir satt schon Alles abverlangt, aber hungrig hat sie mir am Sonntag fast die Schuhe ausgezogen.

 

Die anschließende Abfahrt über den Brachtenbecker Weg ist nun auch keine die man einfach mal so geniessen kann, da sie nicht nur extrem steil, sondern durch ihre Haarnadelkurven auch extrem gefährlich ist und man gut beraten ist, es dort nicht einfach laufen zu lassen. In Altena haben wir dann endlich etwas zu essen bekommen, aber die Portionen waren leider lächerlich klein. Wenn man von Altena zurück nach Dortmund über Letmathe will gibt es 2 Möglichkeiten. 1. man erklimmt den Wixberg, oder aber 2. man umfährt diesen zwar nicht wirklich schön, aber dafür weitaus moderater über Elvringsen und Ihmert und gelangt dann von dort eben auch wieder auf die Grüner Tal Straße. Das mit dem moderat hielt sich dann leider auch in GRenzen, da der Anstieg dort zwar weitaus weniger herausfordern ist wie der Hegenscheider Weg, aber mit leerem Magen war das dann doch schn ordentlich anstrengend und ich war mit Ankunft am Kreisverkehr total fertig. Die letzte große Hürde des Tages war der Anstieg den Leckerhorst hinauf, was mir diesmal trotz der geleisteten Höhenmeter und der abnormen Schwüle außerordentlich gut gelungen ist.

 

Insgesamt sind wir bei dieser Tour auf gute 112km und für die Wetterverhältnisse sehr gute 1760hm gekommen.

 

0 Kommentare

24

 

Auch dieses Mal hat die Zeit wieder nur für einen 14 Tage Rückblick gereicht. Strava bietet ja nicht nur einen guten Überblick, inklusive Auswertung, der geleisteten Aktivitäten, sondern man hat dort auch die Möglichkeit sich die Heatmap dieser Fahrten anzusehen. In meinem Fall sieht die dann so aus.

 

Das Ganze ist zwar irgendwie recht sinnfrei, aber dennoch ist es ganz interessant mal zu sehen wo man sich im Großen und Ganzen so rumtreibt.


 

Auch in der vorletzten Woche war ich zu Beginn wieder im Münsterland unterwegs und da mittlerweile das Chesini für die Berge am Wochenende "herhalten" muss, ist nun das Moser das Rad für die flachen Etappen.

 

Bei dieser Runde bin ich seit langer Zeit auch mal wieder durch Netteberge gekommen und zu meinem Glück hatte ich die Abfahrt hinunter nach Selm für mich allein und wurde dort mal nicht im Zentimeterabstand von Autos überholt.

 

 


 

Tags darauf bin ich mit dem Eingangcrosser nach Witten gefahren, weil ich über Ebay-Kleinanzeigen einen schönen Satz Crosscantis erworben hatte und mir diesen dort persönlich abholen wollte. Um möglichst viel vom Verkehr entkoppelt fahren zu können habe ich die Variante durch den Revierpark gewählt.

 

Spätestens nach Eichlinghofen war dann aber leider Schluss mit lustig und die letzten Kilometer bis zum Treffpunkt waren von dichtem Verkehr und elend schlechten Radwegen geprägt, so schlecht, das ich  nach wenigen hundert Metern dann doch lieber wieder zwschen Autos auf der Straße gefahren bin. Der Erwerb der Bremsen hat das dann zum Glück wieder wettgemacht und meinen Rückweg habe ich mit einem satten Umweg dann lieber via dem Rheinischen Esel und über Feldwege bei Menglinghausen angetreten.

 

 


 

Die "Mittwochsniere" wurde diesmal gemeinsam mit Max und Simon unter die Pneus genommen.

 

Auch hier kam bei mir das Moser zum Einsatz.

 

 


 

Seit geraumer Zeit stehen die Wochenenden bei uns ganz im Zeichen von Höhenmetern und das bedeutet zwangsläufig das es grundsätzlich südwärts geht. So ging es vorletztes Wochenende mal wieder zum Langenberger Sender und da sich bei uns die Anfahrt von Süden her durchgesetzt hat, ging es zuerst einmal von Dortmund nach Hagen-Vorhalle und via dem Tücking nach Haspe, wo wir bei Max's Eltern eine kurze Einkehr hatten und dort mit eiskaltem, alkoholfreien Bier, respektive Radler bewirtet wurden. Danach ging es dann Richtung Sender.

 

Da das Wetter mehr als nur gut war, war der Abschnitt auf der alten Bahntrasse nach Haßlinghausen leider auch entsprechend mehr als nur gut frequentiert und wir waren allesamt froh als wir ab Herzkamp wieder auf normalen Straßen unterwegs sein konnten und mit dem Erreichen der Elfringhauser Schweiz hatten wir die, bis auf ein paar Ausnahmen, zum großen Teil auch wieder für uns allein. Wie immer verursachten die dortigen Rampen auch  dieses Mal wieder kollektive Schnappatmung.

 

Ich behaupte nach wie vor das es hier in der Gegend kaum etwas schöneres an Landschaft gibt, auch wenn man sich die dortigen Panoramen mit dem Rad schwer erarbeiten muss.

 

Belohnt wird man aber stets, spätestens aber mit dem Erreichen der dortigen Kuppen.

 

Um nicht immer und immer wieder die gleichen Wege zu fahren, biegen wir ab und an mal in neues Geläuf ab. Das geht manchmal gut und manchmal natürlich auch nicht. Dieses Mal allerdings lief es fantastisch und bis auf ein ganz kleine Stück "offroad" durch den Wald war das eine schöne neue Strecke die wir gefunden haben, auch wenn sie hier und da mit Steigungen im zweistelligen Prozentbereich überraschte.

 

Nach und nach verlor man aber auch das Gefühl dafür das man sich ja eigentlich in direkter Nachbarschaft zum Ruhrpott befindet und man stattdessen durchs  Allgäu fährt.

 

Bis auf die bereits erwähnte Stelle im Wald war der dortige Asphalt stets gut befahrbar, ...

 

sodass man es in den Abfahrten, vorausschauendes Fahren vorausgesetzt!, gut rollen lassen konnte.

 

Den größten Teil der Rückfahrt haben wir dann via dem Ruhrtalradweg absolviert, der an einem so schönen Sonntag natürlich bestens besucht war und Tobit zu einigen Unmutsäußerungen verleiten liess, aber so ist das halt manchmal. Wären wir dieses Stück auf der Straße gefahren, hätten wir an jenem Sonntag das gleiche Problem mit Harleyfahrern gehabt, da aktuell ein Harleytreffen in Hattingen stattfand und die Straßen überall voll mit knatternden Mopeds waren.

 

Da war es ganz gut mal abzusteigen und die Ruhr via der Fähre zu überqueren.

 

Insgesamt sind wir dabei auf gute 125km und satte 1741hm gekommen.

 


 

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen von Commute und Niere, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

 

Lediglich am gestrigen Sonntag stand eine Tour auf dem Programm aber die hat dann auch Alles wieder wett gemacht - und wie!

Mit Mateusz, Max und Simon ging es zuerst einmal Richtung Hagener Gipfelkreuz.

 

Von hier oben ging es dann aber nicht wie gewohnt Richtung Wixberg, sondern wir sind in Rölvede rechts Richtung Rummenohl abgebogen und haben damit auch hier wieder für uns absolutes Neuland betreten, respektive befahren. Das war auch gut so, denn dieser Abschnitt ist einfach nur wunderschön.

 

Auch der Asphalt ist bestens in Schuss, was in der dortigen Gegend eine große Ausnahme bildet.

 

Diese Qualität hat er auf den fast gesamten 5km inne, was in der nicht gerade einfachen Abfahrt mit ihren 2 Haarnadelkurven natürlich sehr vorteilhaft ist.

 

Von Priorei ging es dann zu Inas Schwester nach Linscheid und eigentlich wollten wir das via dem Hückinghauser Weg machen, aber schon beim Abbiegen in ebendiesen war schnell klar, das wir dazu nur unter größten Anstregungen in der Lage gewesen wären, da der Blick auf die bevorstehende Steigung einem den Atem nahm. So sind wir anstatt die von dort gerade einmal 2km nach Linscheid den Riesenbogen über Breckerfeld und Zurstraße gefahren.

 

Danach ging es wieder retour nach Breckerfeld und von dort hinunter an die Ennepetalsperre.

 

Eine der letzten fiesen Steigungen des Tages war der Anstieg zum Golfplatz bei Gevelsberg.

 

Normalerweise ist der wahrscheinlich recht einfach zu fahren, aber jedesmal wenn wir den erklimmen haben wir schon mindestens 1500hm in den Beinen und so bildet er zumindest für mich immer wieder eine ordentliche Hürde.

 

Oben angekommen ist dann immer Zeit für einen kleinen Zwischensnack.

 

Ab hier ging es dann zuerst nur noch bergab an die Ruhr bei Wetter und ab dort wieder über den Ruhrtalradweg, der dieses Mal allerdings kaum besucht war,bis zum Fuß der Syburg, die dann auch wie so oft den finalen Anstieg bildete.

 

Gestern sind wir auf gute 135km und dabei doch sehr beachtliche 2100hm gekommen, wovon ich bei meiner Ankunft daheim auch wirklich jeden enzelnen in meinen Knochen gespürt habe.

0 Kommentare

 

Für ältere Artikel bitte im Blog Archiv stöbern.  

 

 


proudly made with