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Nach der Radreise beginnt der Alltag und das bedeutet auch aus radsporttechnischer Sicht, dass es wieder über das ach so vertraute Terrain geht. Der Nachteil besteht darin, das man dort natürlich jeden Kieselstein kennt, der große Vorteil darin, das man sich nicht auf Wegweiser und Abzweige konzentrieren muss.

 

So war die 1. Tour nach der Tour wie jedes Jahr eine sehr, sehr entspannte.

 

 


 

Da Fronleichnahm dieses Jahr relativ spät an der Reihe war, hatte ich fast vergessen das am Samstag die Lukaz Hospiz Spendentour auf dem Programm stand. So ging es bei brüllender Hitze auf nach Herne, wo es im Vergleich zu den Jahren zuvor gemächlich zuging.

 

Auch ich habe mich dieses Mal dort nur kurz aufgehalten, da die Hitze einfach unerträglich war und ich froh war wieder auf dem Rad zu sitzen, um zumindest ein wenig Fahrtwindwind abzubekommen.

 

Wie jedes Jahr bei dieser Runde statte ich Haus Bodelschwingh einen Besuch ab.

 

 

 

 


 

Am Sonntag ging es dann gemeinsam mit Simon auf die Piste. Das war der bis dato heißeste Tag des Jahres, was sich dann auch schon nach den ersten Kilometern ordentlich bemerkbar machte und in Form von kaltem Kakao aus der Bäckerei in Seppenrade, wenn auch nur sehr kurzfristig, aber doch  zumindest ein wenig gelindert wurde. Von dort ging es dann über Borkenberge nach Dülmen, weiter nach Sythen ...

 

und kurz dahinter durch das endlich für Publikumsverkehr geöffnete, ehemalige Manövergebiet. Dort fühlte man sich wie in einer Mikrowelle und an ein schnelles Fahren war nicht zu denken.

 

Nach für die extremen Witterungsverhältnisse sehr respektablen 108km waren wir dann wieder daheim und mit guten 300km war die Woche dann auch eine ganz gute.

 

 

 


 

Insgesamt war der Juni ein sehr guter!

 

 


 

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Haus & Hofrunden, wobei die Schlösserrunde den Auftakt bildete.

 

Vorher hatte ich dem Chesini noch einen komplett neuen Antriebsstrang in Form von kleinem Blatt, Kette und Kassette gegönnt, da die alten Parts wirklich nur noch rudimentär vorhanden waren.

 

Auf Schloss Westerwinkel habe ich dann auch die einzig nenneswerte Pause eingelegt.

 

 


 

Ausnahmsweise mal nicht am Donnerstag, sondern am Freitag stand dann die zweite Tour der Woche auf dem Programm. Die stand ganz im Zeichen mit Begegnungen neugieriger Vögel, wie z. B. diesem Pfau, ...

 

und diesem Storch hier.

 

Die extreme Hitze der letzten Zeit hat leider auch viele Teile meiner Hausstrecken in Mitleidenschaft gezogen. So haben sich zum Beispiel auf dem Stück von Olfen nach Vinnum entlang der Alten Fahrt diese fiesen Risse gebildet, in die man mit Rennradreifen möglichst nicht geraten sollte.

 

Diese Risse ziehen sich fast auf dem gesamten genannten Stück längs der Fahrbahn, also Obacht!

 

 


 

Am Sonntag war dann wieder "Rudelradeln" angesagt. Mit dabei waren Max, Simon, Mateusz, Kai und nach ewig langer Zeit auch mal wieder Till. Da Mateusz mittlerweile zwar fest zur Gruppe gehört, aber wir es bis dato tatsächlich geschafft haben immer nur großräumig an den Schlössern vorbei, aber diese nicht anzufahren, ging es dieses Mal auf die große Schlösserrunde. Es war seit langer Zeit die 1. Tour bei der ich wieder Armlinge genutzt habe.

 

 

 

Erster Halt wurde auf Burg Vischering eingelegt, vor der gerade in Mittelaltermarkt stattfand.

 

Von der Vischering ging es nach Nordkirchen zum dortigen Schloss und von dort weiter zu Schloss Westerwinkel.

 

Ross ...

 

und Reiter.

 

 

 

Es gibt nur ganz wenige Segmente bei denen mich der Ehrgeiz packt. Eines davon ist das in Wethmar vom Kreisel zur Tennishalle. Seit gut einem Jahr bin ich dort unter den Top 10 gelistet und seit ebenfalls einem Jahr habe ich es tatsächlich immer wieder geschafft auf exakt 40 Sekunden zu kommen. Keine mehr und auch keine weniger. Bis gestern, da ist es mir in der Tat gelungen das Stück in 37 Sekunden zu schaffen, was mich mit dummerweise nur 1 Sekunde Rückstand auf den 2. Gesamtplatz bugsiert hat.

 

Das wird wahrscheinlich auch meine schnellste Zeit für immer sein, da ich mir nicht vorstellen kann dort auf einem Stahlrahmen noch Zeit gutzumachen. Das war gestern so schon mehr als grenzwertig, da ich die letzten 100m schon komplett drüber war ...


 

Mit 306km war auch diese Woche eine der besseren

 

 

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Da ist sie also auch schon wieder Geschichte, die Fronleichnam ArchitekTOUR 2019 mit den Kollegen aus dem Büro.

 

Mit dabei waren: Max, Mateusz, Chris, Simon und ich

 

Dieses Mal ging es in 4 Etappen über 560km und knapp 5000hm von Dortmund über die Wasserkuppe nach Fulda.  Gestartet sind wir am Donnerstagmorgen vom Büro aus und wie all die Jahre zuvor, waren auch diesmal die Apidura Saddle Bag und die Caradice Zipp Roll meine treuen Begleiter. Das Rad der Wahl war, wie letztes Jahr auch, das F. Moser Giro, da dieses über die Campagnolo Athena Brems/Schaltkombi verfügt und es dadurch in den Bergen für mich komfortabler in Sachen Haptik ist.

 

 


 

 

TAG 1

DORTMUND - WILLEBADESSEN

(160km / 1413hm)

 

Die 1. Etappe ging über 160km und 1413hm von Dortmund nach Willebadessen.

 

Von Dortmund ging es zuerst nach Unna Königsborn, von da an über den Alleenradweg Richtung Welver und dann weiter über Soest nach Geseke. Das ging weitestgehend vom Verkehr entkoppelt und durch den ständigen Westwind auch sehr schnell vonstatten, wirklich sehr schnell!

 

Geseke war auch Ort unserer Mittagspause, inklusive Einkehr im Restaurant.

 

In Geseke sind wir dann dummerweise dem Irrtum erlegen, das wir bereits den größten Teil hinter uns gelassen haben und das Ganze in sagenhafter Zeit. Ab nun wurde die Strecke ordentlich wellig und es gab die ein und andere Diskussion welcher denn der bessere Weg Richtung Wewelsburg, unserem nächsten Ziel, sein würde.

 

Irgendwann lag dann aber auch dieses imposante Bauwerk, mit nicht ganz so imposanten Interimsbesitzern, vor uns.

 

Der nur knapp 800m lange, aber ordentlich steile Anstieg hoch zur Burg war dann auch die erste richtige Hürde dieser Tour und hat uns allesamt, wie hier Mateusz, in Schnappatmung versetzt.

 

Hier oben haben sich dann leider auch das erste Mal Christians Knie schmerzhaft bemerkbar gemacht. Von der Wewelsburg nach Willebadessen hätten wir direkt über Lichtenau fahren sollen, sind aber dummerweise die nachstehende Route gefahren.

 

Diese Variante wäre die weitaus leichtere gewesen.

 

Wer jetzt denkt, das die nur knapp 13km und 110hm mehr den Kohl nicht fett machen, liegt hier falsch. Da Christian wie schon erwähnt Knieprobleme hatte und an der Wewelsburg eh schon nah am Limit war, kann sich vorstellen das die paar Mehrkilometer doch ausschlaggebend sein können.  Das wird umso ersichtlicher, wenn man mal die Topos der beiden Routen vergleicht. Zu den Mehrkilometern gesellte sich dann unglücklicherweise auch noch der einzige Regenguss der gesamten Tour, sodass wir die letzten gut 10km pitschnass nach Willebadesen unterwegs waren.

 

So sind am Ende des Tages aus den eigentlichen 125km, ganz satte 160km geworden.

 


 

TAG 2

WILLEBADESSEN - MELSUNGEN

(155km / 1419hm)

 

Nachdem alle gut geschlafen und gefrühstückt hatten, ging es am zweiten Tag dann erst einmal noch ein gutes Stück bergauf, aber danach kam die Abfahrt hinunter nach Beverungen an die Weser.

 

Bevor wir uns auf den Weserradweg gemacht haben, ging es noch in ein lokales Radgeschäft um unseren Reifen wieder den benötigten Druck zu verschaffen. Ab da an sollten wir uns die nächsten 1 1/2 Tage nur noch an Weser und Fulda bewegen. Wer jetzt glaubt das man auf den beiden Radwegen nur noch flach unterwegs ist täuscht sich gewaltig, wie nachstehend Grafik eindrucksvoll belegt.

 

Genau diese unendlich vielen kleinen Rampen haben Christian dann auch extrem zugesetzt, An einigen Stellen muss man die Weser per Fähre überqueren, was wir 2x gemacht haben. 1x weil wir mussten, das andere mal weil gegenüber ein Restaurant war.

 

Leider hat das Restaurant just in dem Moment seine Mittagspause eingelegt an dem wir dort angekommen waren. Also ging es hungrig weiter auf der Suche nach einer Lokalität die geöffnet hatte.

 

Auf diesem Stück gesellte sich dann Rampe an Rampe, womit die einen gut ...

 

und Christian leider gar nicht zurecht kam, ...

 

sodass er nach dem Essen für sich beschlossen hatte ab Hann. Münden den Rest nach Melsungen mit der Bahn zurückzulegen. Für die anderen ging es ab dort auf dem Fuldaradweg weiter, der wirklch super gelungen ist und auch mit dem Rennrad stets bestens zu befahren war.

 

Ein kleiner Stopp in Kassel an der Orangerie war natürlich obligatorisch.

 

Nach guten 156km und ordentlichen 1419hm erreichten wir dann endlich das für Radfahrer strategisch jetzt nicht ganz so optimal, weil oben auf dem Berg gelegene, Hotel Sonnenhof in Melsungen, wo Christian bereits auf uns wartete.

 

 


 

TAG 3

MELSUNGEN - BAD HERSFELD - ARZELL - BAD HERSFELD

(114km / 970hm)

 

Tag 3 versprach dann in Sachen Kilometer und Höhenmeter auch ein wenig ruhiger und beschaulicher zu werden, was er dann auch wurde. Nach dem wirklich sehr guten Frühstück ging es also wieder auf die Räder. Gerade mitten in Melsungen angekommen ist dann eine ältere Frau direkt vor unseren Augen gestolpert und ohne sich irgendwie abzufangen direkt mit dem Gesicht auf das Pflaster gestürzt. Nachdem wir den RTW gerufen und die Frau ein wenig erstversorgt hatten ging es dann runter auf den Fuldaradweg. Dabei standen die ersten paar Kilometer allerdings ganz im Zeichen des Vorfalls, was man an einem Schnitt von unter 20km/h auf den ersten 10km gut erkennen konnte. Mit jedem Kilometer ging der Schnitt dann aber nach oben, was natürlich auch dem fantastischem Asphalt geschuldet ist. Wenn man schon dort unterwegs ist, ist ein Foto mit einer der Infotafeln natürlich obligatorisch.

 

Auf nachstehendem Bild versuche ich das Tagesziel Arzell halbwegs exakt zu lokalisieren.

 

In Rothenburg a. d. Fulda war dann erst einmal Pause angesagt.

 

 

 

Von Rothenburg ging es dann nach Hersfeld. Das 1. was einem dort auffällt ist die tatsache das hier nicht wirklich viele Radfahrer unteregs sind und die gesamte Stadt total auf Autofahrer ausgelegt ist.

Unser Hotel lag nicht direkt, sondern ein wenig außerhalb Hersfelds oben in Gittersdorf. Richtig - wieder oben auf einem Berg und auch dieser hatte es in sich. Nachdem wir eingecheckt und unsere Sachen im Zimmer verstaut hatten, ging es endlich mal gänzlich ohne Gepäck am Rad zu Thorstens Eltern nach Arzell. Dabei stellte sich heraus das dass so einfach nicht werden würde, da es für Radfahrer in Hersfeld einfach kein ersichtliches Leitsystem gibt und einen die einzigen Schilder Richtung Hünfeld auf die B27 lotsen, welche für Radfahrer gesperrt ist. Ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Radfahrer hat uns dann von McDonalds bis zu dem Punkt gelotst an dem ein Verfahren mehr oder weniger ausgeschlossen war - Danke dafür!

 

Bis auf wenige Meter ging es dann zum Glück auf dem Radweg von Hersfeld nach Arzell, denn die Autofahrer dort stecken irgendwie noch in den Siebzigern und fahren wie die Irren. In Buchenau kommt man dann an der recht imposanten Burg Seckendorf vorbei.

 

Ein paar Kilometer weiter erreichten wir dann Arzell und damit auch Thorstens Eltern.

 

Hier wurden wir aufs freundlichste empfangen und bewirtet und die Zeit verging leider wie im Flug. Nach einigen Bieren, Aha (ein lokaler Kräuterlikör), sowie einer reichlichen Portion Ahle Wurscht und Stracke mussten wir uns leider wieder verabschieden, aber ein Fahren im Dunkeln wollte niemand von uns riskieren. Direkt am Ortsausgang von Arzell hat mich dann in Form eines Plattens der einzige Defekt der Tour ereilt, aber das war ja innerhalb weniger Minuten wieder erledigt.

 

114km und 970hm standen also am Ende des Tages zu Buche

 


TAG 4

BAD HERSFELD - WASSERKUPPE - FULDA

(134km / 1472hm)

 

Christian hatte am Vorabend beschlossen nicht mehr weiterzufahren und hat sich dann in Hersfeld von uns verabschiedet. Wir sind also wieder Rchtung Arzell gefahren um dann in Eiterfeld auf den Kegelspielradweg zu gelangen. Auch der ist bestens gelungen und "verwöhnt" den Fahrer mit einem fantastischen Belag.

 

Da sich mein Navi aufgehängt hatte und wie in Hersfeld kein "analoges" Kartenmaterial auftreiben konnten, haben wir uns vor Großentaft ein wenig verfahren. Im Ort hat uns der dortige Gastwirt dann en detail erklärt wie wir am Besten zur Wasserkuppe kommen. Wir haben dann nicht mehr den Weg mitten durch die Rhön genommen, sondern sind von dort nach Buttlar auf den Ulstertalradweg gefahren. Eine Entscheidung die absolut die richtige war, denn dieser Radweg ist einfach nur grandios.

 

Da der Sonntag auch der mit Abstand wärmste der gesamten Tour werden sollte waren alle froh nicht die vielen Höhenmeter der anderen Route kurbeln zu müssen. So bestand die Fahrt auch aus vielen kleinen Pausen um etwas trinkbares aufzutreiben. In Wüstensachsen hat uns ein Anwohner dann mit wunderbar klarem Mineralwasser versorgt, für das ich ihm ewig dankbar sein werde, man wird bescheiden an solchen Tagen ...

 

Nach Wüstensachsen war dann Schluss mit lustig!

Ab hier ging es in den finalen Anstieg hinauf zur Wasserkuppe.

Max war schon nach wenigen Metern nicht mehr zu sehen und so sind Mateusz, Simon und ich in geringem Abstand voneinander, aber jeder für sich, dort hochgeackert und haben dabei gelitten wie die Hunde, da einem die letzten 500m, auf denen Simon noch einmal richtig Gas gegeben und mich komplett aus den Schuhen gefahren hat, Alles abverlangen. So hält sich die Freude über das Geschaffte auf Gipfeln bekanntlich immer erst einmal in Grenzen, da man sich jenseits von gut und böse bewegt, was an Mateuszs Gesichtszügen bestens erkennbar ist :-)

 

 

 

Max wartete bereits seit 7 Minuten in "Peterchens Mondfahrt" auf uns, wo wir das Erreichen des Gipfels mit einem kühlen Bier feierten.

 

Danach ging es dann auf den eigentlichen Gipfel, mit Radom, ...

 

und diesem einmalig, grandiosem Ausblick auf das Hessische Kegelspiel, was mir jedesmal den Atem verschlägt!

 

Dort haben wir dann natürlich auch unser abschließendes Gruppenbild gemacht.

 

Es folgte die mehr als rasante, kilometerlange Abfahrt nach Gersfeld und dann ging es wieder auf dem Fuldaradweg nach Fulda. Hier sind wir bis kurz vor Eichenzell selten auf unter die 35km/h Marke gekommen. Leider war das dann immer noch nicht schnell genug, sodass wie leider den letzten Zug verpasst haben und uns nichts anderes übrig blieb, als nach Mainz zu fahren und uns dort von 23:40 Uhr - 5:44 Uhr die Nacht vor dem Bahnhof um die Ohren zu schlagen, was dann aber doch besser gelang als befürchtet, da die Temperaturen auch nachts nicht unter die 20° C fielen. So sind wir dann erst am Montag gegen 10:30 zwar fertig, aber auch glücklich wieder in Dortmund angekommen.


 

Insgesamt haben wir auf dieser Tour 562km und laut gpsies 5200hm abgekurbelt.

 

Dabei habe ich für mich persönlich auch die 8000km-Marke in 2019 überschritten.

 

Jetzt geht es dann also daran die Tour für das kommende Jahr auszuarbeiten ...

 

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Strava hat dann auch endlich mal die Statistiken zum Mai "ausgespuckt" und die sind wie erwartet ein wenig dürftiger als im Monat zuvor ausgefallen, aber immer noch gut im Soll.

 

 


 

Wie immer, begann natürlich auch die vorletzte Woche mit dem Abkurbeln der üblichen Hausrunde über Olfen und Vinnum.

 

Eventuell täusche ich mich, aber durch den vielen Regen der letzten Zeit erscheint mir das Umland doch um einiges grüner und "saftiger" als sonst.

 

Das einizig nervige zur Zeit sind die vielen Wegsperrungen durch Eichenprozessionsspinner, sodass man des Öfteren gezwungen ist große Umwege zu fahren.

 

 


 

Am Donnerstag stand dann anstatt Radsport, Laufen auf dem Programm. Grund dafür war wieder einmal der 6.7km AOK-Firmenlauf rund um den Phoenixsee und damit der einzige Tag im Jahr an dem man mich mit Laufschuhen zu Gesicht bekommt.

 

Wirklich - Ich hasse Laufen!

 

Wie jedes Jahr verfluche ich spätestens mit dem Erreichen des Wendepunktes meine Entscheidung dort teilzunehmen und nehme mir vor nächstes Jahr bestenfalls als Teamsupporter zu agieren. Beim Durchqueren des Gastronomieabschnitts kann ich dann schon gar nicht mehr denken, da ich ab dort nur noch rein funktional unterwegs bin und das Geschehen rechts und links von mir nicht mehr wirklich wahrnehme.

 

Im Ziel angekommen weiss mein Hirn dann auch nicht so wirklich ob ich tatsächlich angehalten habe, oder doch noch am Laufen bin. Der Mehrheit unseres Teams geht es ebenso, was mich dann ein wenig beruhigt.

 

Mir fällt erst jetzt auf, das die Reihenfolge auf nachstehendem Foto, von vorn nach hinten, recht genau der Reihenfolge der Leistung entsprechen wird.

 

Genau, ich stehe ganz hinten!

 

Der Tag danach war die Hölle und am Samstag stand ja dann schon wieder eine mit ordentlich Höhenmetern gespickte Tour auf dem Programm.

 


 

An besagtem Samstag ging es mit Max, Simon und Mateusz wieder einmal Richtung Langenberger Sender. Auf dem Rheinischen Esel sind wir diesem Schienenbus aus den 50ern? begegnet.

 

Kurz nach dem Rheinischen Esel ist dann ja immer sofort Schluss mit lustig, denn ab dort kommt die erste nennenswerte Steigung hinauf Richtung Voßhöfen, die mir jedes Mal das erste Mal die Schuhe auszieht, sodass ich den dortigen Ausblick nicht wirklich genießen kann.

 

Das Alles ist allerdings nichts im Vergleich zu den vielen Rampen innerhalb der Elfringhauser Schweiz. Die sind gespickt mit zweistelligen Prozentwerten und verursachen bei mir immer wieder Schnappatmung.

 

Es gibt dort auch so gut wie keine Möglichkeit des Durchatmens, da sich die Rampen wie eine Achterbahn durch die Gegend  ziehen und man auch in den Abfahrten hochkonzentriert zu Werke gehen muss, da Schotter, Rollsplit und Schlaglöcher nur darauf warten einen vom Rad zu holen.

 

Aus dem Alter um als Erster oben zu sein bin ich lange raus und das überlasse ich dann lieber den jungen Kollegen, ...

 

die dann oben angekommen allerdings auch kurz vor dem Kollaps sind ...

 

Die Sendemasten haben wir links liegen lassen ...

 

und sind dann nicht wie gewohnt von Langenberg direkt an die Ruhr, sondern wieder bergauf bis Herzkamp zurück und dann via der Bahntrasse nach Hattingen  gefahren.

 

Hier ging es dann an die Ruhr.

 

In Anbetracht auf die bevorstehende Auffahrt zur Syburg haben dann Alle noch einmal am Koepchenwerk Gel nachgelegt.

 

Syburg und Golfplatz haben noch einmal Alles von mir abverlangt, aber in der Abfahrt Brandisstraße bin ich immerhin mit 2:37 meine zweitbeste Zeit ever gefahren.

 

Insgesamt sind wir auf  142km und 1800hm gekommen.

 


 

Neue Woche, beginnt natürlich immer mit der Hausrunde.

 

Hier hatte ich dann nach langer Zeit mal wieder einen Platten. Das lag aber auch daran, das ich den Laufradsatz mit den Blizzards und nicht den mit den 4 Seasons gefahren bin. Die Blizzards waren bekannt für ihre Pannenanfälligkeit, was sie eindrucksvoll bestätigt haben ...

 

Danach ging es dann zum Glück pannenfrei wieder retour nach Hause.

 

Dort habe ich als erstes den Laufradsatz wieder gewechselt ...

 


 

Am Donnerstag, jetzt wieder mit dem 4 Seasons LRS,  hatte ich die Hausrunde mal wieder bis auf Sythen ausgedehnt.

 

Dort bin ich dann zum allerersten Mal durch das ehemalige BW-Sperrgebiet Borkenberge gefahren. Außer mir war dort keine Menschenseele unterwegs und auch wenn ich weiss das Wölfe keine wirkliche Gefahr sind, habe ich mich mehrmals dabei ertappt, das mein Blick bei Geräuschen aus dem Dickicht reflexartig nach hinten ging ...

 

und ich deshalb dort einen für mich ordentlichen Schnitt hingelegt habe.

 

Wie das mit alten Sperrgebieten nunmal so ist, man sollte tunlichst die Warnhinweise befolgen.

 

Die Runde war dann auch quasi das Warm up für die Tour am Sonntag nach Winterswijk.

 


 

Am Sonntag ging es dann mit Max, Mateusz, Georg, Kai und Simon nach Winterswijk. Eigentlich hatten wir die Tour für Samstag geplant, aber da hatte das Wetter nicht mitgespielt. Das war am Sonntag anders und zeigte sich von seiner besten Seite. Da wir leichten Südwestwind hatten ging es mit ordentlich Speed voran. Nach der obligatorischen 1. Pause in Lippramsdorf ging es zügig zur 2. Pause auf die Jugendburg in Borken.

 

 

 

Keine Tour nach Winterswijk ohne ein Gruppenfoto vor dem Landesschild.

 

 

 

Hier geht es dann seit Jahren immer ins gleiche Cafe und danach wieder retour.

 

Um nicht den exakt gleichen Weg wieder zurückzufahren, gibt es einige Varianten. Normalerweise fahren wir über Vreden, aber da wir dieses Mal nicht vor Winterswijk gegessen haben, sondern erst danach, ging es am Sonntag über Velen zurück.

 

Das hatte zur Folge, dass wir die 200er Marke knapp verfehlt haben.

So sind wir "nur" auf knapp 190km gekommen.

 

Am Donnerstag geht es ja dann schon auf die diesjährige ArchitekTOUR, mit Ziel Wasserkuppe.

 

Dazu dann nächste Woche mehr ...

 

 

 

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