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Da ich zwar zum Fahren, aber nicht zum Schreiben gekommen bin, ist es mal wieder ein 2-Wochenrückblick geworden. Ich hatte letztens ja geschrieben, dass ich hoffte nun nicht mehr mit der  3/4 Hose fahren zu müssen. Das ist in Erfüllung gegangen, aber leider anders als gewollt. Aus der 3/4 ist vorletzte Woche dann wieder ganz lang geworden. Da war mir dann auch nicht groß nach Rennrad zumute und so habe ich mal wieder das grobstollige und eingängige CX genommen, ...

 

denn abseits von Autos und Asphalt ist es ja bekanntlich auch ganz schön.

 

 


 

Auch der Samstag darauf stand ganz im Zeichen von kalt und grobstollig.

 

Nur das ich da nicht am Kanal, sondern am Sesekeradweg unterwegs war.

 

 

 

 


 

Der Sonntag darauf war zwar immer noch nicht warm genug für kurz/kurz, aber hier und da war der Himmel zumindest schonmal wieder blau und so wurde aus dem CX dann doch wieder ein Rennrad, in diesem Fall das Chesini.

 

Dabei bin ich dann auch zum ersten Mal die nun fertig gestellte neue Strecke an der "Alten Fahrt" bei Vinnum gefahren.

 

 

 

Diese Woche war dann mit gerade einmal 277km aber eher dürftiger Natur.

 


 

Die letzte Woche wurde es dann endlich wieder wärmer und damit stand dann auch längeren Rennradtouren nix mehr im Wege, auch wenn es innerhalb der Woche nur zu den üblichen Hausrunden gereicht hat.

 

Die konnte ich dann aber dafür wieder in kurzer Hose bestreiten.

 

 


 

Um nicht immer wieder und wieder nur die gleichen Wege zu fahren bin ich am Donnerstag mal in Selm anders abgebogen, aber das sollte man dann doch tunlichst unterlassen. Egal wo ich abbog, es endete entweder in einem Industriegebiet, oder aber in einer Sackgasse, sodass ich am Ende doch immer wieder Richtung Ortskern unterwegs war.

 

Seit ein paar Tagen werkelt im Chesini wieder meine geliebte Hüginabe, was die schöne Craneklingel am Lenker eigentlich überflüssig macht.

 

Irgendwie erinnert mich Selm immer ein wenig an den mittleren Westen der USA, ...

 

nur das dort die Straßen wahrscheinlich ein wenig breiter sein dürften.

 

 


 

Letzten Samstag ging es dann gemeinsam mit Max, Kai und Simon mal wieder ins MÜnsterland.

 

Über Vinnum und Olfen ...

 

führte die Route weiter nach Nordkirchen und von dort dann wieder retour nach Hause, ...

 

sodass am Ende des Tages knappe 80km zu Buche standen. Das Alles bei wunderbar warmen Bedingungen und dementsprechend auch wieder in kurz/kurz.

 


 

Am Sonntag war ich nach ewigen Zeiten mal wieder auf der Niere unterwegs, aber nach knapp 20 Runden wurde das derart langweilig das ich es genug sein liess.

 

In dieser Woche bin ich dann zumindest mal wieder auf über 300km gekommen.

 

 

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Durch den 1. Mai Feiertag am Mittwoch war die vergangene Woche mal wieder eine der ergiebigen und damit auch eine der sehr anstregenden. Den Auftakt machte natürlich wie immer eine meiner Haus & Hof Runden, in diesem Fall mal wieder die Nordkirchen-Runde.

 

So langsam aber sicher hat der Schlosspark auch sein sommerliches Ausehen wiedererlangt, was dortige Pausen um ein Vielfaches angenehmer macht.

 

Am Dienstag war ein Fahren in kurz/kurz überhaupt kein Problem.

 

 


 

Am Mittwoch, also dem 1. Mai, stand dann unsere alljährliche Traditionstour nach Schloss Lembeck auf dem Programm. Allerdings sind die Temperaturen innerhalb der Nacht komplett in den Keller gegangen, sodass man gut beraten war sich nach dem altbewährten Zwiebelsystem anzuziehen. Beim Start war es nicht nur kalt, sondern dazu auch noch extrem nebelig. Neben Tobit, Georg, Kai und mir, war auch Max nach seinem Sturz wieder mit dabei. Erst mit dem Erreichen von Vinnum hatte sich der Nebel dann verzogen, aber die Temperaturen lagen da immer noch nur im einstelligen Bereich und so haben wir unsere Kuchenpause in der Bäckerei Sander in Lippramsdorf auch nicht wie üblich draußen, sondern darin eingelegt. Danach ging es zum Schloss und der obligatorischen Einkehr im dortigen Schlosscafe.

 

Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse war es diesmal sehr ruhig dort.

 

Von Lembeck ging es dann weiter Richtung Granat. Endlich wurde es wärmer und ich konnte mich meiner Windjacke entledigen.

 

Über Haltern am See und Hullern führte die Route dann nach Seppenrade.

 

Mitterweile war es richtig warm geworden und auch die letzten langen Kleidungsstücke derer man sich entledigen konnte, fanden den Weg in die Trikottaschen.

 

Nach 142km waren wir dann wieder daheim.

 


 

Tags darauf ging es für mich dann auf eine ruhige Recoveryrunde durch die hiesige Peripherie. Erster kleiner Halt war auf Schloss Sandfort, um zumindest noch ein Foto mit Rad und Blauregen, der schon fast gänzlich verblüht ist, von diesem Jahr machen zu können.

 

Dem Chesini hatte ich am Abend zuvor noch eine neue Wachsschicht gegönnt, sodass es wieder strahlt wie am ersten Tag, naja fast zumindest ...

 

Von Sandfort ging es dann zum Ternscher See und in einem größerem Bogen über Vinnum wieder retour nach Dortmund.

 

Insgesamt bin ich am Dienstag so auf 63km gekommen.

 


 

Der Samstag stand dann nach langer Zeit mal wieder im Zeichen von "eingängig". Dabei habe ich mich anfangs des Öfteren dabei ertappt wie meine Hände in Steigungen automatisch den Weg zu den nicht vorhandenen Schaltern gesucht haben.

 

Vom Datteln-Hamm Kanal ging es zum Lanstroper See, ...

 

dort den kleinen Trail hinauf bis zum Lanstroper Ei, ...

 

um dann über Grevel wieder retour nach Hause zu fahren.

 

 


 

Für den Sonntag war diesmal Max damit beauftragt die Tour zu stecken - und die hatte es in sich. Von Dortmund ging es erst einmal über die Blickstraße hinauf nach Schnee und von dort oben die herrliche Abfahrt hinunter nach Herdecke, wo uns auch gleich der erste Hagelschauer erwischt hat. Zum Glück waren wir da schon unten im Ort und konnten uns mit Einsetzen des Hagels unterstellen. Ein paar Minuten vorher hätte er uns direkt in der Abfahrt erwischt, was niemand braucht. Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hatte ging es über Vorhalle in die Serpentinen des Tücking und damit gleichzeitig in die erste echte Hürde des Tages hinein.

 

Die darauf folgende Durchfahrt durch Haspe gehört jetzt nicht zu den landschaftlichen Attraktionen, aber ist für den weiteren Streckenverlauf leider unumgänglich und ganz nebenbei bemerkt auch schnell vollbracht. Kurz darauf folgte der schwierigste Teil der Strecke, die knapp 6km lange, im Mittel 4,7% und mit bis zu 13% zumindest für mich recht steile Auffahrt über Kettelbach nach Waldbauer.

 

Mit den Prozenten in den Beinen hat auch das Stück von Waldbauer bis nach Breckerfeld mit seinen stetigen Wellen ordentlich weh getan. Nach der dortigen Einkehr ging es dann zur Ennepetalsperre.

 

Wenn man schon einmal dort ist, hält man natürlich auch an und genießt den Blick ins Tal.

 

Ich war wieder auf dem Moser, Max auf dem Soma und Georg auf dem Plastik-Basso unterwegs.

 

Noch ein letztes Foto, ...

 

und dann ging es in die kilometerlange Abfahrt hinunter nach Ennepetal, die wir aber kollektiv moderat absolviert haben, da die Straße von den durchziehenden Schauern stellenweise und das gerne in den Kurven noch extrem nass war. Von Ennepetal ging es pragmatisch Richtung Haspe und von dort via Hiddinghausen hinunter nach Wittten, wo wir in den nächsten Hagelschauer geraten sind, aber auch dort glücklicherweise schnell Unterschlupf fanden.

 

Über den Rheinischen Esel ging es dann ganz entspannt wieder nach Dortmund, wo am Ende der Runde gute 116km und satte 1500hm zu Buche standen.


 

Alles in Allem bin ich in dieser Woche auf sehr ordentliche 481km und für mich sehr gute 3444hm gekommen.

 

Das hat dazu geführt, das ich es nach langer Zeit auch mal wieder unter die Top 3 meiner Stravagruppe geschafft habe.

 

 

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Da ich den Ostermontag quasi noch als Teil der letzten Woche angesehen habe und an diesem ja der Unfall mit Max und Simon geschehen ist, bin ich innerhalb der Woche nicht mehr wirklich zum Fahren gekommen. Das lag zum einen am Wetter, aber auch ob des Geschehens an mangelnder Lust. Am Donnerstag sind Max und ich nach Wickede gefahren um die beiden Räder abzuholen. Das Rickert von Max hat tatsächlich so gut wie Nix abbekommen. Lediglich die Bremshebel haben ein paar Kratzer und der Rest ist unglaublicherweise so gut wie unversehrt geblieben. Mein altes Enik, das seit einem Jahr in Besitz von Simon ist, hat da leider viel weniger Glück gehabt und ist ein Totalschaden, da sowohl das Ober, ...

 

wie auch das Unterrohr übelst gestaucht sind..

 

Soweit ich das sehen konnte sind die Komponenten, inklusive der Laufräder!, aber größtenteils unversehrt gelieben, sodass Simon eigentlich "nur" einen neuen Rahmen benötigt.

 


 

Am Sonntag ging es dann aber doch wieder auf die Piste, wenn auch dieses Mal nur zu dritt. Bei unangenehmen, einstelligen Außentemperaturen ging es für Georg, Tobit und mich Richtung Hagener Gipfelkreuz und Wixberg, also diesmal andersrum als das letzte Mal. Anders als befürchtet bin ich gestern die Reichsmarkstraße gut hinaufgekommen und auch Garenfeld und Nimmertal gingen halbwegs problemlos.

 

Lediglich das letzte Stück bis hinauf zum Gipfelkreuz war wie immer fies, aber das wird ja ein jedes Mal mit der anschließenden Abfahrt über Rölvede bis zur Brenscheider Mühle belohnt.

 

Dort haben wir dann auch Einkehr gehalten um uns auf das vorzubereiten was noch kommen sollte.

 

Schon der direkte Anstieg nach der Mühle tat weh, was wohl daran lag das ich durch die Pause ordentlich ausgekühlt war und mit dem Erreichen des Brachtenbecker Weges war eine kurze Verschnaufs/Fotopause vonnöten.

 

So sehr diese Abfahrt auch zum Schnellfahren einlädt, ich habe es aufgrund der Bilder vom Montag im Kopf ruhig angehen lassen. Kurz nach der Abfahrt folgt dann auch schon der Anstieg hinauf auf den Wixberg. Hier scheiden sich anscheinend die Geister welcher Anstieg der härtete, weil steilere ist. Ich war bis dato immer der Meinung das der Hegenscheider Weg der steilere ist, aber Tobit hat dem vehement widersprochen. Wir sind den Linscheider Weg gefahren, der mir gestern extrem zugesetzt hat, nur Georg hat noch weitaus mehr Probleme gehabt .

 

In der Tat ist der Linscheider Weg wohl die härtere Variante, da er um gut einen Kilometer kürzer und im Mittel auch einen Prozent steiler ist.

 

Oben angekommen war ich jedenfalls erst einmal komplett fertig und froh das ich mein Rad abstellen konnte, um dann mit Tobit auf Georg zu warten, ...

 

der kurze Zeit darauf erschien.

 

Die Abfahrt via der Grüner Talstraße hinunter nach Letmathe ist eine der längsten und schönsten die man hier in der Gegend fahren kann, aber leider hatten wir gestern ordentlich Gegenwind, sodass sich der Topspeed dort in Grenzen hielt und man zwischenzeitlich auch immer wieder treten musste. Mit der Leckerhorststraße war dann noch einmal eine schmerzhafte Rampe zu absolvieren, die Georg dann auch die letzten Körner abverlangte.

 

Danach folgt dann quasi nur noch die Abfahrt via Bürenbruch hinunter nach Ergste und mit dem Anstieg hinauf zum Höchsten auch schon die letzte, aber dann doch auch relativ gut zu meisternde Steigung Richtung Dortmund.

 

Insgesamt sind wir gestern auf 113km und 1700hm gekommen.


 

Obwohl ich diese Woche nur 2 Ausfahrten absolviert hatte, sind dafür doch ganz ordentliche 320km und 2655hm zusammen gekommen.

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