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Die letzte Woche begann wolkenlos und frühlingshaft warm. So hatte ich mir das Stevens geschnappt und bin Richtung Halde Großes Holz aufgebrochen.

 

Dort wurden gerade Bauarbeiten auf der 1. Plattform ausgeführt, sodass man nur über die Südseite auf die Adener Höhe gelangte.

 

Die ist in Sachen Steigungsprozente um einiges unangenehmer, aber auch hier liess sich das Bike nicht aus der Ruhe bringen und dank des recht langen Oberrohrs und der damit verbundenen gestreckten Sitzposition hatte ich immer Kontakt zum Untergrund.

 

Es ist eine geraume Zeit her das ich hier oben einen wolkenlosen Himmel über mir hatte.

 

 


 

Der folgende Tag sollte den vorherigen in Sachen blauer Himmel und Temperaturen noch um einiges toppen, weswegen ich dann auch das Simplon genutzt und mit diesem die Borkenbergerunde unter die Pneus genommen habe.

 

Es war auch die erste Runde im Jahr die ich in kurz/kurz absolviert habe ...

 

und es war auch gleichzeitig die letzte Runde für die im Simplon verbaute BBB-Stütze.

 

 


 

Die ist nämlich nach der Tour endlich mal gegen eine originale Simplonstütze getauscht worden und weil das Wetter dem vom vor 2 Tagen in nichts nachgestanden hat und ich neu montierte Teile auch immer gern sofort teste, ging es wieder nach Borkenberge. Dieses Mal allerdings gegen den Uhrzeigersinn.

 

Passt auch farblich perfekt!

 

Leider gab es das Trikot nicht in Rot-Weiss, aber eventuell wäre das auch zuviel des Guten gewesen ...

 

Wieder ging es durch das ehemalige Miltärgebiet Borkenberge, diesmal allerdings von Süd nach Nord.

 

 


 

Zum Wochenende hin wurde es merklich kühler und wie immer in letzter Zeit ging es wieder gemeinsam mit Tobit ins Sauerland. Dieses Mal allerdings nicht bis hoch zum Wixberg, sondern da Tobit noch Termine hatte "nur" hoch zum Gipfelkreuz Hagen.Kurz/kurz war leider nicht mehr möglich, dafür ist das Thermometer zu stark gefallen, aber immerhin konnte man in 3/4 Hose fahren, auch wenn ich beim Start frühmorgens da noch meine Bedenken hatte und auf der Fahrt zum Treffpunkt ordentlich gefroren habe. Mit dem Erreichen des Nimmertals war das dann aber auch erledigt.

 

Da bei kühler Witterung Passanten am Gipfelkreuz eher selten anzutreffen sind, machen wir bei diesen Bedingungen immer Pause an der Bank beim Panoramablick.

 

Allzu lange halten wir uns dann aber auch nicht dort auf, da man nach der langen Auffahrt gut ins Schwitzen gekommen ist und man dort oben natürlich relativ schnell wieder auskühlt.

 

Nach einem kleinen Imbiss und einem Blick auf die Infotafel ...

 

ging es dann durchs Nahmertal wieder runter nach Hohenlimburg und von dort entlang der Lenne retour nach Hause.

 


 

Ich bin einen Tag später dann alleine Richtung Holland gefahren. Über Nacht ist es richtig kalt geworden und nach knapp 15km war ich kurz davor die Tour abzubrechen, da ich trotz langer Handschuhe mittlerweile eiskalte Finger hatte. Da das Wetter von Westen her, also genau aus der Richtung in die ich fuhr, freundlicher wurde, habe ich diesen Gedanken schnell verworfen und bin weiter gefahren. An der Jugendburg in Borken-Gemen war dann die 1. größere Pause an der Reihe.

 

Immer wieder einen Besuch wert, der alte Ortskern von Gemen.

 

Da ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht sicher war ob eine Einreise erlaubt sei, habe ich es mit einem Foto an der Grenze in Oeding gut sein lassen.

 

Da ich kein Freund von "exakt gleiche Rück wie Hinfahrt" bin, habe ich den Rückweg über Gescher, Coesfeld und Dülmen gewählt.

 

Am Ende der Runde hatte ich dann zwar nicht die bei der Hollandrunde üblichen 200+, aber immer noch ganz gute 175km auf der Habenseite.

 


 

Die Daten der Woche:

 

 

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Wieder einmal ist es ein 3-Wochen Rückblick geworden. Da der Frühling dieses Jahr anscheinend erst mit ordentlich Verspätung kommen wird, war es bei den meisten der letzten Touren nicht nur lausig kalt, sondern des Öfteren auch sehr nass. Deshalb hatte ich es oft vorgezogen nicht rauf aufs Land zu fahren, sondern meine Runden hier in unmittelbarer Umgebung abzuspulen.

 

Während die Dortmunder aus den südlichen Stadtteilen dazu gern Phoenix-West oder die Niere nutzen, kann man das im Norden völlig frei von jeglichem Autoverkehr zwischen Feldern und den dortigen Waldgebieten absolvieren.

 

 


 

Dieses Trainingsszenario hat sich quasi die gesamte Woche wiederholt.

 

 

 

 


 

Bei einer dieser Runden habe ich dann Tobi getroffen, der sein neu aufgebautes Singlespeed ausgeführt hat.

 

Mit ihm bin ich dann gemeinsam zum Preußenhafen und retour gefahren.

 

In dieser Woche sind dann auch die 4000km in diesem Jahr gefallen.

 

 


 

Auch die Woche darauf gestaltete sich ähnlich, Runden drehen in unmittelbarer Umgebung.

 

Dabei gab es immer wieder kleinere Schauer und die Freude hielt sich diesbezüglich eher in Grenzen.

 

Am Dienstag war eigentlich eine Tour zum Gipfelkreuz Hagen angedacht, doch mit dem erreichen des Wannebachtals fielen die Temperaturen im Sekundentakt.


 

Beim Fotoknipsen unterhalb der Syburg war die Welt noch halbwegs in Ordnung, ...

 

aber nur kurze Zeit später in der Abfahrt nach Westhofen hatte es angefangen zu hageln, was mich dazu gebracht hat die Tour nicht weiter nach Hohenlimburg, sondern wieder retour nach Hause zu fahren und dort wie die Tage zuvor Kreise zu drehen.

 

 


 

Mitte der Woche wurde es dann endlich freundlicher. Nicht wirklich warm, aber zumindest hatte es aufgehört zu regnen und man konnte wieder unter einem blauen Himmel seine Runden drehen.

 

Eine super Gelegenheit das Stevens Race mal auf Herz und Nieren zu testen und dabei die noch nötige Feinjustage vorzunehmen.

 

Passt, wackelt und hat Luft!

 

 


 

Am Samstag ging es wie gewohnt mit Tobit auf die Wixbergrunde.

 

Auch bei dieser Runde kam hier und da mal die Sonne zum Vorschein, aber wirklich warm wurde es nur in den schwierigen Anstiegen, wie hier zum Gipfelkreuz Hagen, ....

 

oder über "Vorm Heu" hinauf zur Hilkenhöhe.

 

Wie das bei kühlen Temperaturen so ist, wer rauf schwitzt friert in der Regel in den Abfahrten und die von der Hilkenhöhe runter bis Letmathe ist gut 5km lang. Man ist also gut beraten sich dabei gegen den kalten Fahrtwind zu schützen.

 

Da wir diese Runde so gut wie immer gleich fahren, sind auch dieses Mal wie die üblichen knapp 105km und 1800hm auf die Habenseite gelangt.

 


 

Nur einen Tag später war ich wieder oben am Gipfelkreuz. Alledings nicht wie gestern mit dem Rennrad und Tobit, sondern mit André und auf dem MTB. 1. Pause wie üblich oberhalb von Garenfeld.

 

Auch der Sonntag war alles andere als warm und zu der Kälte gesellte sich zusätzlich noch ein böig auffrischender Wind aus Osten, der die Pause oben am Gipfelkreuz, trotz des wunderschönen Panoramas, nicht wirklich angenehm machte.

 

So bestand die Pause auch nur mehr aus Fotos machen ...

 

und einer kleinen Nahrungsaufnahme.

 

Der Wind verhinderte dann leider auch eine rasante Abfahrt, in der stellenweise sogar gekurbelt werden musste. Von Hohenlimburg ging es entlang der Lenne zurück zur Syburg und dort via der Serpentinen und dem Golfplatz wieder retour nach Hause.

 

 


 

Die Daten der Woche:

 

 


 

Nur einen Tag später ging es direkt wieder auf die Piste. Nach  2 Tagen im bergigen Sauerland war diesmal allerdings das flache Münsterland an der Reihe. Mit Tobit ging es auf die Haus und Hofrunde nach Borkenberge.

 

Kam in letzter Zeit leider des Öfteren mal vor, Tobit mit Platten ...

 

 


 

In den Tagen darauf war ich ausschließlich grobstollig unterwegs und das auch nur auf dem neu aufgebauten Stevens.

 

Gefahren bin ich dabei erst einmal nur auf den Trails der näheren Umgebung.

 

 


 

Mit einem Austausch der Bremsgummis, jetzt sind die roten Koolstop verbaut, ist endlich auch das extrem lästige und nervige Quietschen der V-Brakes, ein bekanntes Problem der 1. Generation von Shimano, ausgemerzt.

 

Hätte das mit den neuen Gummis nicht funktioniert, hätte ich die Bremskörper gegen Modelle der nachfolgenden Generationen getauscht. Da wäre mir auch die "Gruppenintegrität" egal gewesen.

 

 


 

Das Bike fährt sich extrem agil und spurtreu dazu.

 

Egal ob im Up ...

 

oder Downhill.

 

Die montierten Tioga Trail DAWGs können in Sachen Grip und Performance mit modernen Reifen zwar nicht mithalten, aber das ist bis dato gut zu verschmerzen, da die Wege und Halden der Umgebung diese nicht an ihre Grenzen bringen.

 

Auch die Haard dürfte da kein Problem darstellen und in die Alpen werde ich mit dem Stevens sowieso nicht fahren.

 

 


 

Am Wochenende stand dann die obligatorische Sauerlandrunde mit Tobit auf dem Programm und wie immer auf dieser Runde, wurde oben am Gipfelkreuz Hagen eine Pause eingelegt.

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Strava hat dann auch mal die Statistiken zum Februar "rausgehauen" und siehe da, trotz der extremen Schneewoche zu Beginn des Monats sind noch ganz akzeptable Werte dabei rumgekommen.

 

 


 

Wenn die Zeit knapp oder die Wetterprognose eher trüber Natur ist, habe ich mir jetzt angewöhnt meine Runden in mehr oder minder unmittelbarer Nachbarschaft zu drehen. Phoenix West und die Niere sind und werden in diesem Leben nicht mehr mein "Ding". Phoenix West ist mir was Autos angeht zu frequentiert und die Niere auf Dauer einfach zu langweilig.  Auf meiner Hausrunde habe ich Alles was ich brauche und das fast komplett ohne Autoverkehr.

 

Der Dienstag war zwar kühl, aber fast wolkenlos dazu.

 

Ein zusätzlicher Vorteil meiner Runde, ich komme dabei in der Regel immer noch auf ganz gute 500hm.

 


 

Einen Tag später ging es mit dem Simplon dann wieder einmal zum Gipfelkreuz Hagen. Leider war das Wetter nicht mehr wie am Vortag, aber immerhin blieb es während der gesamten Tour trocken.

 

Mittlerweile scheint die gigantische Abholzungsaktion im Nimmertal beendet zu sein und man hat große Teile bereits ins Tal abtransportiert. Das Ganze geht natürlich nicht spurlos vonstatten und lässt die Straße aktuell wie folgt aussehen.

 

Was bergan kein Problem darstellt, birgt bergab doch ein gewisses Gefahrenpotential, zumal nirgends mittels Warnhinweisen darauf aufmerksam gemacht wird und sich dieser Abschnitt direkt hinter einer Kurve inmitten der Abfahrt befindet.

 

Wenn die verbliebenen 2 Holzstapel abtransportiert wurden, wird dort hoffentlich ein wenig sauber gemacht und der Blick ins Nimmertal ist dann auch endlich wieder uneingeschränkt frei.

 

Nach dem Holzschlag kommt die Baustelle der neuen Brücke, dessen Ampel endlich nicht mehr ewig braucht um auf Grün zu springen und kurz darauf ist das Tagesziel dann auch erreicht.

 

Direkt nach dem Kreuz geht es in Sachen Baustelle weiter, da auf dem Hochplateau aktuell neue Windräder aufgebaut werden. Die anschließende Abfahrt durch Nahmertal und Lahmer Hase habe ich dann in für mich extrem rasanten 8:20 hinter mich gebracht.

 

Da ich für den späten Nachmittag mit Till und Ben auf der Niere verabredet war, hatte ich zugesehen das ich schnell nach Hause komme, etwas esse und wieder aufs Rad steige.  

 

Die Niere ist mittlerweile vom Schmutz des Winters befreit und dadurch wieder bestens befahrbar.

 

 

 

Damit ging ein anstrengender Tag auch zu Ende.

 


 

Am Freitag reichte die Zeit mal wieder nur zum "Kreise zeichnen" in der Nachbarschaft, aber das ist immerhin noch besser als gar nicht fahren.

 

 


 

Da die Prognose für den Samstag um ein Vielfaches besser war als für den Sonntag, sind Tobit und ich auch an diesem schon unsere Sauerlandrunde gefahren. Ich muss zugeben, das ich bezüglich der vorhergesagten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit eher gemischten Gefühlen gestartet bin. Erst recht wenn man weiss wie bitterkalt es in den Abfahrten werden kann, vor allem die Abfahrt via dem Brachtenbecker Weg hinunter nach Altena. Diese Furcht sollte sich zum Glück nicht bestätigen, zumindest nicht in Sachen eventueller Eisglätte.

 

1. echte Hürde bei dieser Runde ist und bleibt das Gipfelkreuz Hagen.

 

Die bereits erwähnte Abfahrt runter nach Altena war dann in der Tat bitterkalt, aber eisfrei. Trotzdem sind wir dieses Mal mit "angezogener Handbremse" gefahren, was sich in einer Zeit mit knapp über 7 Minuten widerspiegelt. Lange frieren mussten wir aber nicht, denn bekanntlich geht es nur Minuten später in die Auffahrt hoch zum Wixberg, der an diesem Samstag so gut wie rennradfrei war, da viele dem Wetter wohl nicht über den Weg getraut haben.

 

Von hier oben kann man sehr gut die größte Herausforderung dieser Tour erkennen, die beiden Häuser oben auf der Hilkenhöhe, durch die man quasi mitten hindurch fährt. Was vom Wixberg gar nicht so schlimm aussieht, da der sich mehr oder minder auf gleicher Höhe befindet. Um dorthin zu gelangen geht es aber erst einmal den Wixberg komplett hinunter bis Attern, um dann via "Im Schlaa" und letztlich "Vorm Heu" zu diesen Häusern zu gelangen, was sich zwischen 13% - 25% abspielt.

 

Bevor wir da hingelangen werden aber erst einmal die obligatorischen Fotos gemacht.

 

Das Simplon schnurrt immer noch wie am 1. Tag und ich möchte es auf diesen Runden nicht mehr missen.

 

Tobit hat seinen auf der letzten Runde gebrochenen Sattel gegen einen Unicanitor getauscht und fährt diese Runde nach wie vor mit einem 27er Ritzel.

 

Vorm Heu und Leckerhorst waren diesmal für mich weitaus leichter zu fahren als gewohnt, aber natürlich immer noch anstrengend.

 

102km und 1829hm später sind wir dann wieder in Dortmund angekommen.

 


 

Am Tag danach war ich zum Ausfahren dann mal wieder auf der Niere.

 

 


 

Die Daten der Woche:

 

 

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