Mo

21

Jul

2014

27. Iserlohner RTF

 

RTF in Iserlohn? Da war doch was!

Genau, Singlespeed daheim lassen, abends vorher in den Keller und das Enik-Schalter für die Tour vorbereiten, denn mit dem SiSps fahre ich DIE Tour nicht. Beim allerersten Blick aus dem morgendlichen Fenster entdecke ich am Himmel einen traumhaften Regenbogen, also kann der Tag ja nur ein guter werden. Anders wie ansonsten üblich, lasse ich mich diesmal von meiner besseren Hälfte via Auto zum Startort bringen, da Dieter und meiner einer schon gegen 8:00 Uhr auf die Strecke wollen, um der bevorstehenden Hitze zumindest ein wenig aus dem Weg zu gehen, pardon - zu fahren. Auf der Hinfahrt ist es kontinuierlich am nieseln und ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich das jetzt gut, oder weniger gut finden soll.  Bei meiner Ankunft im Start/Zielbereich ist nicht wirkllich viel los, was aber wohl auch der Wetterprognose, so wie den aktuellen Ferien geschuldet sein dürfte.

 

Früh übt sich und mit dem Material, dürfte einer späteren Karriere wohl nichts mehr im Wege stehen :-)

 

Nach dem formellen Kram und während meiner zweiten Tasse Kaffee kommt dann auch schon Dieter ums Eck geradelt und so sind wir zwar nicht um 8:00 Uhr, aber immerhin gegen 8:30 Uhr auf der Strecke. Es nieselt immer noch leicht, aber das sehen wir beide als großen Vorteil an, da es so zumindest ein wenig Abkühlung gibt. Allerdings muss ich Dieter am Anfang ein wenig bremsen und ihm klarmachen das die Topo der Strecke einen behutsameren Start, zumindest was unseren Leistungsstand betrifft, zwingend vorsieht.

 

An der K1 versuche ich mir krampfhaft etwas von den leckeren Kuchen und Broten reinzuzwängen, was mir, wie anderen ebenso, aufgrund der schwülen Hitze aber nicht so recht gelingen will und so stopfe ich mich mit Apfel und Melonenstücken voll, um überhaupt etwas in den Magen zu bekommen, denn der knurrt schon gewaltig vor sich hin. Am Ende schaffe ich es dann zumindest zwei Stücke Rosinenstuten zu futtern, was dann für die nächsten 39km vorhalten muss.

 

Die besagten 39km haben es dann auch in sich, wobei Dieter nicht nur mit den vielen Steigungen, sondern auch mit seiner Kette zu kämpfen hat, welche sporadisch immer wieder ihren Dienst versagt, indem sie entweder durchrutscht, oder von den vorderen Blättern fällt.

 

Dieter auf dem Gipfel, kurz vor scheintot, aber dafür immerhin mit Ausblick ins schöne Sauerland.

 

 

 

Wie schon erwähnt, ich diesmal nicht auf dem Rickert-Eingang, sondern mit dem Enik-Schalter.

 

Irgendwie wollen die Steigungen kein Ende nehmen und mittlerweile sind wir an dem Punkt angelangt, an dem selbst die kleinen Gegensteigungen nach Abfahrten anfangen weh zu tun und so sind wir auch heilfroh als wir uns an der K2 die komplett leergefahren Körner wiederbefüllen können. Hier springe ich dann auch über meinen Schatten und zwänge mir trotz der nun über 30°C , sämtliche zur Verfügung gestellten Kulinarien in mich rein.

 

Ab nun brutzelt die Sonne erbarmungslos auf uns nieder und irgendwie schaffen wir zwei es dann auch noch die letzte Kontrolle zu verfehlen. Nach einer kleinen Irrfahrt durch Fröndenberg sind wir aber schnell wieder auf Kurs und erreciehn dann auch bald das Ziel, wo mir selten ein alkoholfreies Wezen so geschmeckt hat wie gestern und ich gern noch mehr davon in mich gekippt hätte, das aber habe sein lassen weil ich ja noch gute 30km Heimweg auf dem Rad vor mir hatte und ein "Gluckerbauch" da nicht so von Vorteil ist.

 

Viele waren's nicht, aber die haben was geboten bekommen!

 

Heimweg bedeutete für mich: 

32km bei "volle Kanne Sonne", nochmal Steigungen durch Geisecke und Opherdicke und ab Flughafen-Dortmund nur noch Vollgas nach Hause, da ich ab da oben dann auch überhaupt keine Lust mehr hatte.

 

Fazit:

Super Strecke

Ausschilderung Top, auch wenn Dieter und ich anscheinend einen Pfeil übersehen haben.

 

Klasse, den Temperaturen angepasste, Verpflegung!

 

Für mich insgesamt:

144,7km, 1360hm bei 35°C

 

Wer die Strecke nachfahren will:

Iserlohn RTF - 111km-Strecke

 

 

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Fr

18

Jul

2014

warm, ...

 

sehr warm, oder besser heiß, sehr heiß!

So, oder so ähnlich, lauten wahrscheinlich eine Menge der heutigen Blogeinträge hierzulande und das trifft den Nagel ziemlich genau auf bekannten Kopf. Trotz der Hitze von weit über 30°C hatte ich mich heute auf den Weg nach Telgte gemacht und wirklich übel wurde es in der Tat nur wenn man stehenblieb. Ansonsten hat einem der leicht wehende Wind zumindest ein wenig "Abkühlung" verschafft. Meinen ersten Stopp habe ich in Werne eingelegt, um zu sehen inwieweit man dort schon auf das ja nun schon in 9 Tagen beginnende Bundesradsportreffen eingestimmt wird. Mitten in der Altstadt konnte ich auf jeden Fall schon einmal nachstehendes Banner erspähen.

 

Da ich eine große Affinität für an Gebäude angebrachte Schilder/Tafeln innehabe, ist mir dann auch dieses hier, welches sich nur ein paar Meter vom Banner entfernt befindet, aufgefallen und hat natürlich mein Interesse geweckt.

 

Siehe da, auch so etwas hat Werne zu bieten - Gute Sache das!

 

Den "Pfad der Menschenrechte" musste ich heute dann aber leider mal links liegen lassen, da mein erklärtes Ziel ja nunmal Telgte war und ich dort auch unbedingt ankommen wollte. Ein schwarzer Helm ist nicht zwingend das, was man sich bei so einem Wetter auf dem Kopf wünscht, aber immer noch besser als mit Beulen und Dellen im Schädel nach Hause zu kommen ;-)

 

Dieses Stück Landstraße zwischen Herbern und Rinkerode ist mit das geradeste und damit langweiligste was ich kenne und so war ich dann heilfroh als ich nach Rinkerode auf den Werseradweg einbiegen konnte.

 

Über Albersloh und Wolbeck ging es dann nach Telgte, wo ich mir ordentlich den Bauch vollgehauen habe, bevor es dann den gleichen Weg wieder retour ging.

 

Das Rickert, vor der Gedenktafel zum letzten abgeschossenen Wolf in Westfalen, wobei ich mir immer noch nicht im Klaren darüber bin, ob die nun zu Ehren des armen Wolfes, oder des bescheuerten Jägers aufgestellt wurde?!?

 

Insgesamt 'ne gute 140er Runde abgekurbelt, während der ich bestimmt 7 Liter Wasser getrunken habe.

 

PS:

Da ich nicht genau erkennen konnte wer mich heute kurz hinter Werne, Richtung Herbern, aus dem weißen Wagen gegrüßt hat, grüße ich an dieser Stelle einfach nochmal freundlich zurück! ;-)

 

Morgen nix - Sonntag Iserlohn-RTF

 

 

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Mo

14

Jul

2014

Schloss Raesfeld

 

Gestern, an diesem denkwürdigen 13.7., bin ich gemeinsam mit Henne und Tobit nach Raesfeld gefahren, um dem dortigen Schloss unsere Aufwartung zu machen.


 

Entgegen aller metereologischen Weltuntergangsprognosen war das Wetter zwar nicht traumhaft, aber weit von dem entfernt was einem da vorhergesagt worden war und so sind der Schreiberling 

 

und die beiden anderen Protagonisten trockenen Reifens dort angekommen.

 

Auch die Rückfahrt wurde durchweg auf trockenem Asphalt absolviert, sodass die knapp 147km zwar ordentlich in die Beine gingen, aber nicht durch die Klamotten.

 

Denkwürdiger 13.7. ?

Stimmt da war doch noch was ... :-)

 

 

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