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Herrlichstes Wetter im Ruhrpott, weswegen heute dann endlich wieder auf 700ern gefahren wurde. Die Strecke war fast identisch mit der gestrigen, den Reifen geschuldet allerdings fast gänzlich auf Asphalt.

 

Ich bin zwar ornithologisch nicht allzu bewandert, bin mir aber trotzdem recht sicher das es sich bei dem Vogel da auf dem Baum um einen Sperber gehandelt haben dürfte.

 

Die Rückfahrt auf dem Seseke-Radweg war auch das einzig nicht asphaltierte Stück der Route, welches aber auch mit 700er Reifen, superschnelle Wettkampfreifen mal ausgenommen, bestens befahrbar ist.

 

 

Am Wochenende werde ich aller Voraussicht nach leider nicht zum Fahren kommen, aber da das Wetter sowieso wieder schlecht werden soll, ist das gut zu verschmerzen ...

 

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Heute war endlich mal wieder ein Tag ganz ohne Regen und da ich am kommenden Sonntag den 7. Lauf der WWBT-2016 aus zeitlichen Gründen nicht fahren kann, habe ich zugesehen das ich zumindest heute auf meine dieses Jahr sowieso schon eher dürftigen Kilometer komme. Da die Trails in der Haard nach all dem Regen mit Sicherheit noch knöcheltief sind, wurde es wieder einmal eine Runde entlang des Datteln-Hamm Kanals. 

 

Kurz vor dem Gersteinwerk in Werne-Stockum befindet sich das Biotop am Tibaum, welches durch den Regen der letzten Wochen ebenfalls gut Hochwasser führt.

 

Kurz darauf quere ich den Lippepark in Hamm-Herringen ...

 

 und befinde mich nur ein kurzes Stück später in der alten Bergarbeiter Siedlung der Zeche Schacht Franz in der Hoppeistraße, die ich während meiner letzten Tour nach Hamm mit Wil dummerweise nicht mehr wiedergefunden habe.

 

 

 

 

 

Von Herringen führt mich die Strecke dann nach Lerche, mit seinem schon von weitem als Landmarke bestens zu erkennenden Förderturm der Zeche Schacht Lerche.

 

Weniger Landmarke, aber trotzdem nicht weniger fotogen ist diese alte Leuchtwerbung.

 

In Kamen ging es dann über das Gelände der ehemaligen Zeche Monopol, mit seinem markanten Fördergerüst von Schacht Grillo 1

 

... auf den Seseke-Radweg, ...

 

auf dem ich bis zu seinem Ende in Lünen-Horstmar unterwegs bin.

 

Von dort geht es dann den gewohnten Weg über die Greveler Halden wieder retour nach Hause, sodass ich am Ende der Tour auf gute 112km gekommen bin.

 

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Sicherlich, man kann den Sonntag damit beginnen lange zu schlafen, gemütlich im Bett zu frühstücken und den Tag als solches einfach auf sich zukommen lassen. Man kann aber auch früh aufstehen, eilig frühstücken, sich in die Radklamotten werfen und bei mehr als unsicheren Wetterverhältnissen, inklusive heftigen Windböen, Richtung Start/Ziel des 6. Laufs der diesjährigen Westfalen Winterbike Trophy, der heute dann wieder einmal zum letzten Mal auf Dortmunder Boden stattfand, fahren, um sich mit vielen anderen Startern auf die große Runde durch Wind, Regen und Matsch zu machen. Ich habe mich für die 2. Variante entschieden und es nicht bereut! OK, ehrlicher halber muss ich gestehen das ich auf den gut 10km Anfahrt nur gegen den Wind das ein und andere Mal laut geflucht habe, aber spätestens bei meiner Ankunft an der Europa Schule war das auch schon wieder vergessen. In Sachen Anmeldung will ich auf Scan & Bike nicht mehr verzichten, denn auch heute befand ich mich keine 5 Minuten später schon am Buffett und wartete bei Kaffee und belegten Brötchen auf Steffi und Mario, mit denen ich, wie schon sämtliche Läufe davor, auch heute wieder gemeinsam die Strecke unter die stollenbewehrten Pneus nehmen sollte. Während des Wartens füllte sich die Cafeteria immer weiter mit Fahrern sämtlichen Alters und Couleur.

 

Da ich ja selbst mit dem Rad angereist war und wusste das auch Steffi und Mario so die knapp 25km von Werne nach Dortmund bewältigen würden, also die gesamte Strecke nur gegen den starken Gegenwind!, konnte ich mir ausmalen das sie mit ordentlich Verspätung eintreffen sollten, was der Fall war. Nachdem sich der größte Teil der Fahrer schon auf der Strecke  befand und es demnach am Start kein Gedrängel mehr gab, sind auch wir langsam mal aufgebrochen.

 

In einigen Punkten hat sich die Strecke zum Vorjahr geändert und man musste wirklich aufpassen nicht in Routine zu verfallen, sondern war wirklich genötigt auf die Ausschilderung zu achten. Eine der Konstanten zu den Jahren zuvor war der Singletrail der entlang der Halde in Gahmen führt und wie immer zu skurrilen Szenen geführt hat. Hier muss man ehrlicherhalber einräumen das der in der Tat für ungeübte Fahrer eine Herausforderung darstellen kann, da er 1. komplett matschig und dadurch extrem rutschig war und 2. extrem schmal ist und es auf der linken Seite gleich steil bergab geht. Hier hilft wirklich nur in die Pedale zu treten und möglichst erst gar nicht zum Stillstand zu kommen. Die zweite Hürde die es bei dieser CTF zu "bewältigen" gilt, ist eine Halde weiter in Form einer Serpentinenabfahrt, welche von der gleichen Bodenbeschaffenheit ist wie erwähnter Singletrail vorher. Wenig später erreichte man dann die Kontrollstelle in Grevel, wo einem heute neben allerlei Leckereien zum essen, auch ein wirklich sehr leckerer Früchtepunsch angeboten wurde. 

 

Nicht nur die Fahrer, auch die Helfer hatten augenscheinlich ihren großen Spaß...

 

Von der Kontrolle ging es dann noch auf die letzte Halde in Grevel.

 

Meiner einer ...

 

 ... Steffi und Mario ...

 

und noch einmal meiner einer gemeinsam mit Mario und wie unschwer zu erkennen ist, waren wir alle 3 auf altem, stählerndem Geröhr unterwegs.

 

Mit dem Verlassen der Halde war es dann auch mit dem angenehmen Rückenwind vorbei, denn ab nun ging es fast gänzlich gegen den Wind. Die letzte Herausforderung war der Hügel am Dortmunder Flughafen. Nicht weil der jetzt besonders steil wäre, aber nach all dem kräftezehrendem Schlamm machte mir persönlich der Anstieg komplett gegen den Wind dann doch ein wenig zu schaffen und ich war froh als es parallel zum Hauptfriedhof wieder durch windgeschütztes Geläuf ging und wir wenig später ins Ziel kamen.

Ich bin mir nicht wirklich sicher, aber ich meine das die Route doch um einiges asphaltlastiger war als die Jahre zuvor, lasse mich diesbezüglich aber auch gern eines Besseren belehren. Ansonsten fällt mein Fazit grundweg positiv aus. 

 

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