Stollentage


Auch heute, obwohl das Wetter bestens war/ist, bin ich wieder grobstollig durch die Gegend gefahren und wie so oft wenn nicht die Haard das Ziel ist, war ich Richtung Halde Großes Holz unterwegs. Das bedeutet, das es auf meinem Weg unweigerlich die Halden in Grevel/Lanstrop zu überqueren gilt, deren Wege teilweise leider immer noch mit viel zu groben Kies neu aufgeschüttet wurden, was dem Fahren darauf nicht sonderlich dienlich ist und man bergauf schon ganz schön ackern muss um nicht den Grip zu verlieren.


Was mir zur Zeit besonders auffällt, das man aktuell kaum auf andere MTBler trifft, aber dafür immer mehr Rennräder zu Gesicht bekommt. Da schient es zumindest hier in der Region einen enormen Switch gegeben zu haben. So hatte ich die Halden heute tatsächlich für mich allein, worüber ich jetzt nicht in tiefe Trauer verfallen werde.


Von den Halden und den darunter liegenden Lanstroper See, ging es dann weiter Richtung Datteln-Hamm Kanal, wo man im Lüner Seepark auf diese Gesellen ...


wie auch auf jenes Mauerwerk trifft.


Wie eingangs erwähnt, war die Halde Großes Holz mein auserkorenes Ziel und ja, mit deren Neugestaltung habe ich mich immer noch nicht anfreunden können, aber zumindest haben die verantwortlichen Kollegen dafür gesorgt, das man sich nun bequem dorthin setzen kann.

 

Da soll es für diese Woche in Sachen Fat Tires auch gewesen sein und sollte das Wetter sich auch morgen von seiner guten Seite zeigen, geht es wieder auf 700x25C auf die Piste ...

 

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Rostfrei durch die Walachei


OK, durch die Walachei ging es heute natürlich nicht wirklich, aber nach langer Zeit war ich in der Tat mal wieder auf dem Titan-SiSp unterwegs und habe die hiesigen Feld, Wald und Wiesenwege unter die Stollen genommen, was nach der langen Zeit nur auf 700x25C doch schon recht merkwürdig und irgendwie auch schwergängig war. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber auch wieder an den Rollwiderstand und das grummelnde Ablaufgeräusch der Stollen und alsbald unterliegt man dann auch auf's Neue  der Faszination dieser eben doch so anderen Facette des Radsports. 


Desweiteren habe ich heute im Netz erfahren, das Silca ab sofort eine Standpumpe Namens Super Pista Ultimate, für schlappe 450$ im Programm aufgenommen hat.

 

Wer also gar nicht mehr weiss was er mit seiner Kohle machen soll, oder mir ein hübsches Weihnachtsgeschenk machen möchte, bekommt alle weiteren Infos unter: silca.cc


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Rund um Haus Opherdicke RTF


Sonntag, 7:00 Uhr, der Wecker klingelt, bedeutet: RTF ist angesagt! 

Also aufstehen, Kaffeeautomat starten, frühstücken und währenddessen mal vorsichtig einen Blick aus dem Fenster wagen. Hm, es scheint zwar nicht die Sonne von einem strahlend blauem Himmel, aber es ist trocken,  wobei sich die Bäume allerdings bedenklich hin und her bewegen. OK, das wird aller Wahrscheinlichkeit heute kein Zuckerschlecken und es bleibt zu hoffen, das zumindest der Regen ausbleibt. Trotzdem packe ich mal vorsorglich Regenjacke und Armlinge in die Trikottaschen, man weiss ja nie. Gegen 7:45 Uhr starte ich mit dem Rad in Kemminghausen um mich auf den nun anstehenden knapp 22km schonmal "warmzurollen". Ab Kurl bekomme ich dann auch unmissverständlich klargemacht was da heute auf mich zukommt, Wind, Wind, Wind, ach ja und Wind ...

Bei  meiner Ankunft in Opherdicke ist bereits große Getummel angesagt und da ich von der Hinfahrt schon wieder hungrig bin, entscheide ich mich kurzerhand für ein zweites Frühstück und geniesse dieses draußen beim Betrachten der heutigen Mitstreiter.


Dann ging es irgendwann mal los auf die Strecke und die ersten 25km waren mit ordentlich Wind im Rücken natürlich dementsprechend schnell gemeistert. Irgendwo bei Fröndenberg kam dann die erste Streckenteilung, bei der es für mich noch nichts zu überlegen galt, da dort nur die kleine 45er Runde von den anderen abzweigte.


Auch bis Echthausen zur K1 wurde man vom Wind noch ordentlich geschoben. 


Kurz darauf wurde dann allerdings die Richtung gewechselt und ab nun blies einem der Wind unbarmherzig ins Gesicht und der Schnitt ging erwartungsgemäß abrupt in den Keller.  Von nun an war bei mir fast nur noch Unterlenkerposition und so klein machen wie irgend möglich angesagt. So war ich dann auch froh als die K2 vor mir auftauchte und ich dort meine verpulverten Körner wieder auffüllen konnte. Dabei ist mir dieses schöne, vollverchromte Rickert vor die Linse gefahren.


Hier habe ich auch beschlossen, das mir heute die 75er Runde absolut reichen würde, da ich ja mit Hin/Rückfahrt auch so auf immerhin ganz ordentliche 115km kommen würde. Gesagt, getan und immer gegen den Wind ab Richtung Ziel, wo durch die zahlreich vertretenen Volksradfahrer ordentlich was los war.


Bei der obligatorischen Tasse Kaffee noch Stephan getroffen, der aber schon im Begriff war wieder die Heimreise anzutreten.


Die Gegenwindbewältigungmaschine war mal wieder das schaltbare Enik.


Bis auf die Tatsache das die RTF zu großen Teilen identisch mit der vom ASC 09 ist, welche ja erst letztes Wochenende unter die Pneus genommen wurde, gibt es keinen Grund Kritik zu äußern. 

Ergo: Alles bestens!



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