heiter bis wolkig


Nachdem ich am Sonntag bei der Watrop-RTF ja quasi komplett abgesoffen bin und diese dann ja auch nach knapp 15km abgebrochen hatte, war das Wetter heute dann mal wieder ganz angenehm und so bin ich auf dem Rickert die Schlösser-Runde abgefahren, um die Woche besser zu beginnen, wie ich die letzte beendet hatte. Das gute "Oil of Rohloff" hatte ebenfalls seit Sonntag Zeit die durch den Starkregen doch arg in Mitleidenschaft gezogene Kette neu zu schmieren und nachdem ich sämtliches überflüssige Öl von ebendieser entfernt hatte ging es raus auf die Piste. Heute bin ich die Route mal "spiegelverkehrt" gefahren, sprich nicht zuerst über Vinnum, sondern über Lünen und Werne und von dort über diverse Nebenstrecken Richtung Schloss Westerwinkel. Irgendwo bei Capelle habe ich dann auch meine erste kleine Pause eingelegt und mich des schönen Wetters erfreut.


Trotz der sich immer mal wieder zeigenden Sonne ist es spürbar kälter geworden und ich war froh das ich mich daheim für das Langarmtrikot und die 3/4 Hose entschieden hatte.


Schloss Westerwinkel lädt natürlich immer ein wenig zum verweilen ein und so habe ich auch heute einige Zeit dort verbracht und den Inhalt meiner Taschen verzehrt.




Durch die Regenfahrten der letzten Zeit ist das Lederlenkerband mittlerweile wunderschön nachgedunkelt und passt damit natürlich wunderbar zu den nun überall herrschenden Herbstfarben .


Von Herbern ging es dann über Capelle, Nordkirchen und Vinnum retour nach Dortmund, wobei an einigen Stellen höchste Aufmerksamkeit geboten ist, da es dort durch herabgefallene und mittlerweile plattgefahrene Kastanien und Eicheln ganz schnell auch mal ganz rutschig werden kann.


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Titan, Stahl, ein Heli und (k)eine RTF

Die Woche war ob akutem Zeitmangels, sowie dem anhaltend schlechtem Wetter geschuldet, aus radsportlicher Sicht diesmal doch eher bescheiden. Außer ein paar Fahrten mit dem Graurohr über die hiesigen Felder und Halden und einem mir dabei über meinem Kopf jonglierendem "Bekalkungsheli" war sie auch nur mit wenig Höhenpunkten gesegnet.


Bei der Heliaktion hätte ich mir schon ein paar Hinweisschilder gewünscht, die darauf aufmerksam machen, das dieser Wald zur Zeit mit Kalk "beworfen" wird, denn auf das Gefühl eines über meinem Kopf ratternden Helikopters der im Minutentakt seine unter ihm hängende Gondel entleert, kann ich wirklich gern verzichten.


Die aktuelle Wetterlage macht das Graurohr natürlich zum Rad der Wahl.


So war ich dann auch sehr froh, das es am Sonntag mal fast durchgehend sonnig war und ich das olle Rickert ausführen konnte. So war nach nun doch schon längerer Abstinenz die Schlösserrunde mal wieder an der Reihe. 

Wirklich, es gibt bei einem Rennrad für mich persönlich nichts besseres als auf echtem Leder zu sitzen und in ebensolches zu greifen. Wer einmal eine lange Ausfahrt mit Lederlenkerband absolviert hat, wird wissen was ich meine. Dazu kommt natürlich die unvergleichliche Optik!



Tja, heute war dann eigentlich die Waltrop-RTF an der Reihe und ich bin von Dortmund nach dort auch noch trockenen Pneus dort angekommen, aber direkt nach den Einschreibeformalitäten kam auch schon der erste große und knapp 1 Stunde andauernde Regenguss daher. Also erstmal eine zweite Tasse Kaffee geholt und mich mit den anderen Fahrern wieder unters Dach gesetzt und gewartet. Nach gut 1 1/4 Stunden dann ab auf die Strecke. Keine 15 Minuten später fing es dann wie aus Eimern an zu kübeln und so habe ich in Vinnum beschlossen , das dort für mich nun Ende sei und bin im Blindflug die 15km von dort nach Hause gefahren, da ich mir das auf "meine alten Tage" nicht mehr antun muss ...

Ich bin ja mal auf die Berichte der heutigen Haard-CTF gespannt, deren sandiger Boden garantiert extrem tief gewesen sein dürfte und für ein vielfaches Kettensterben gesorgt haben wird.

Nächste Woche ist MTB-Rennen in Herne, wo ich mal als Zaungast vorbeifahren werde, dann ist hier in Dortmund noch einmal eine RTF des BZ WM und die Woche darauf schon die Abschlussveranstaltung in Haltern.


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27. Kurbel-Klassiker

 

Der erste Blick gestern aus dem Fenster war Alles andere als verheißungsvoll, da sich vor meinen Augen sämtliche Grautöne die ein nebeliger Morgen zu bieten hat ihr Stelldichein gaben. Während der Kaffeevollautomat damit bemüht war mir das so immens wichtige "Frühmorgensgebräu" zu bereiten, war ich bemüht mit den Grautönen mal auf Tuchfühlung zu gehen und siehe da, es war zwar trist und grau, aber dabei eigentlich ganz angenehm mild und so befand ich mich keine 20 Minuten später auf dem Rickert Richtung Start/Ziel. Ein paar Minuten später als meiner einer kamen Stefan, Zenon und sein Bruder Georg dort an und ich beschloss anstatt allein,  mit ihnen zu fahren.  Bei der Konstellation Stefan/Zenon war von vornherein klar, das es nicht gemütlich zugehen wird und ich mit dem Singlespeed mehr in deren Windschatten zu finden, als mit Führungsarbeit beschäftigt sein würde. Daran liessen die zwei auch von Anfang an keinen Zweifel und so hechelten Georg und ich hinter den Beiden Richtung K1 in Vinnum her, wo ich mich für die noch bevorstehenden Kilometer mit einigen Schmalzbroten stärkte.


Hier "oben" fing es dann mal kurzzeitig an zu nieseln, was aber nur wenige Minuten anhielt und den Gedanken eventuell doch nur die 74er Runde zu fahren schnell wieder verfliegen liess. Also weiter heftigst in die Pedale getreten und beim Anstieg hoch zum Sendemast in Tetekum haben wir Georg verloren, der es ab da an langsamer angehen liess und damit aus unserem Quartett konsequenterweise ein Trio machte.  Nachstehendes Bild veranschaulicht bestens meine Perspektive der gestrigen Tour ...


Ich habe keine Ahnung wie Stefan es schafft bei dieser Geometrie überhaupt auf dem Sattel zu bleiben, aber er schafft es irgendwie :-)

 

Ich bleibe da dann doch lieber bei meiner konservativen Position meines Rickerts, das kurz vor  der K3 zwischen Eversum und Ahsen durch ein lautes "Pling" auf sich aufmerksam machte, was nichts Gutes bedeutete. Mein lautes "DEFEKT!" haben die zwei vor mir natürlich nicht mitbekommen und sind weitergefahren und ich stand dort mit einem Speichenbruch in der Pampa. Das war zum Glück nicht weiter schlimm, da ich zum Glück eine Ersatzspeiche an der Kettenstrebe mitführte und ein Wechel bei den alten Pulstarnaben in Sekundenschnelle vonstatten geht, da die Speichen da ja nur gerade eingelegt werden. Also Speiche rein, kurz angezogen, ein wenig nachzentriert und weiter im Programm.


An der K3 angekommen war von den beiden schon nichts mehr zu sehen ... 


und so bin ich dann mit wiederum ordentlich Broten im Bauch und neu befüllter Pulle allein weiter. Im Ziel, wo Zenon und Stefan noch auf Georg warteten, die Tour dann obligatorisch bei Grillwurst und alkoholfreiem Weizen ausklingen lassen. 


Irgendwann trudelte dann auch Georg ein und wir machten uns gemeinsam auf den Heimweg.


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